Non-entry for insufficiently reasoned appeal

9C_743/2013Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung28.10.2013Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dismissed the social insurance appeal as inadmissible. The appellant failed to formulate a proper request and did not address the decisive reasons of the cantonal judgment in a legally sufficient manner. The court held that the submission consisted mainly of appellatory criticism and did not show any violation of federal law or manifestly incorrect fact-finding. Because the appeal did not meet the requirements of Art. 42 BGG, the court entered no merits review. It exceptionally waived court costs under Art. 66(1) sentence 2 BGG.

Regest

Art. 42 BGG; requirements for reasons of a federal appeal; non-entry under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. A federal appeal must contain conclusions and a substantiated reasoning that specifically addresses the decisive considerations of the challenged judgment. Merely presenting one's own version of the facts or repeating appellatory criticism is insufficient. The appellant must show, with reference to the contested reasoning, which federal provisions were violated or why the factual findings are manifestly incorrect or incomplete within the meaning of Art. 97 Abs. 1 BGG. If these minimum requirements are not met, the court may decide in simplified procedure not to enter into the appeal; costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}

9C_743/2013

Urteil vom 28. Oktober 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Helfenstein.

Verfahrensbeteiligte
S.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 10. September 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 12. Oktober 2013 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 10. September 2013,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält,
dass bei der Begründung konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287); eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176),
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da der Beschwerdeführer sinngemäss im Wesentlichen geltend macht, die Vorinstanz habe zu Unrecht auf die Begutachtung durch Frau Dr. med. E.________ abgestellt, er es aber unterlässt, sich mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz konkret auseinanderzusetzen und im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG oder eine - entscheidwesentliche - offensichtlich unrichtige (unhaltbare, willkürliche; BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153) oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben sollte,
dass der Beschwerdeführer sich im Übrigen darauf beschränkt, seine eigene Sicht der Dinge und seine Situation darzulegen, und sich damit mit dem angefochtenen Entscheid nicht in der gesetzlich geforderten Weise befasst,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 28. Oktober 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Helfenstein

Schlagwörter

social insuranceadmissibilityreasoning requirementsnon-entryappellate pleadingcourt costs