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9C_726/2013 ΓÇó Non-entry on inadmissible appeal against remand order
9C_726/2013Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung25.10.2013Inadmissible
The Federal Supreme Court dealt with an appeal against a cantonal remand order in an invalidity insurance matter. It held that the challenged decision was an interlocutory decision under Art. 93 BGG and that the appellant failed to show either irreparable harm or the conditions for immediate review under Art. 93(1)(b) BGG. The appeal was therefore manifestly inadmissible and was not entered into in simplified proceedings. The request for legal aid was denied, and no court costs were charged.
Art. 93 BGG; admissibility of an appeal against a remand order. A decision remitting a case for further clarification and issuance of a new administrative decision is an independently notified interlocutory decision. Such a decision is appealable only if the appellant demonstrates irreparable harm or that immediate admission would lead to a final decision and save substantial time or cost of evidence-taking. Findings on the applicable invalidity-assessment method, the relevant work activity, and the field of medical expertise are ordinarily not irreparable because they may still be contested in the subsequent proceedings (consid. 2). A manifestly inadmissible appeal is disposed of in simplified proceedings under Art. 108 BGG.
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9C_726/2013
Urteil vom 25. Oktober 2013
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Furrer.
Verfahrensbeteiligte
S.________, vertreten durch
Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle des Kantons Thurgau, Rechts- und Einsprachedienst,
St. Gallerstrasse 13, 8500 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Massnahme beruflicher Art, Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 4. September 2013.
In Erwägung,
dass S.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 4. September 2013 (betreffend berufliche Massnahmen)erhoben und ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (im Sinne der Kostenbefreiung und der unentgeltlichen Verbeiständung) gestellt hat,
dass es sich beim angefochtenen Entscheid, welcher die Sache zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV-Stelle des Kantons Thurgau zurückweist, um einen selbstständig eröffneten Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt (BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f. mit Hinweisen),
dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit alternativ voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. a und b BGG),
dass die Vorinstanz die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung bei einem Anteil der Erwerbstätigkeit von 80 % (Art. 28a Abs. 3 IVG; BGE 125 V 146 E. 2a-c S. 148 ff.) für anwendbar erklärt sowie die angestammte Tätigkeit bestimmt hat, was zwar die IV-Stelle bindet, von der Beschwerdeführerin aber im Rahmen des neuen Verfahrens bestritten werden kann (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG), weshalb insoweit kein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG vorliegt (Urteile 9C_598/2010 vom 2. August 2010; 9C_34/2009 vom 24. Februar 2010 E. 3.3, in: SVR 2010 IV Nr. 61 S. 186),
dass dies auch für die Frage gilt, aus welcher medizinischen Fachrichtung ein Gutachten einzuholen ist,
dass die Beschwerdeführerin die Rückweisung als solche - zu Recht - nicht anficht (BGE 139 V 99) und im Übrigen nicht darlegt, inwiefern die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG erfüllt sein sollen (Urteile 4A_196/2007 vom 5. Dezember 2008 E. 2.4; 9C_613/2007 vom 23. Oktober 2007 E. 3.1),
dass die offensichtlich unzulässige Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG erledigt wird,
dass von der Erhebung von Gerichtskosten umständehalber abzusehen ist (Art. 66 Abs. 1 BGG),
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 25. Oktober 2013
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Pfiffner
Der Gerichtsschreiber: Furrer