Invalidity pension denied; appeal dismissed as manifestly unfounded

9C_724/2008Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung06.11.2008Dismissed

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dismissed the insured person’s appeal against the cantonal decision denying an invalidity pension. Relying on the cantonal assessment, it held that the claimant was fully capable of performing lighter adapted work and that no medical obstacle prevented exploitation of this residual capacity. The appellant did not establish that obtaining suitable employment was impossible or that using the remaining capacity would be socially unreasonable. The Court therefore applied the simplified procedure and charged the appellant with court costs of CHF 500.

Regest

Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG; invalidity pension and review of findings of fact. The Federal Supreme Court is bound by the cantonal court’s factual findings unless they are manifestly inaccurate or based on a legal error. Where the lower court, after appraisal of the medical evidence, establishes full work capacity for adapted light work, the insured person must substantiate why such residual capacity cannot be realized; mere reference to non-medical impediments is insufficient. If the appeal is manifestly unfounded, it may be decided in simplified procedure. Court costs follow the losing party under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
9C_724/2008

Urteil vom 6. November 2008
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Kernen, Seiler,
Gerichtsschreiberin Dormann.

Parteien
M.________, Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, Rämistrasse 5, 8001 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 6. August 2008.

In Erwägung,
dass M.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 6. August 2008 betreffend den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung erhoben hat,
dass mit Verfügung vom 30. September 2008 das Gesuch des M.________ um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen worden ist,
dass die Vorinstanz nach eingehender Würdigung der medizinischen Unterlagen und gestützt auf die Gutachten des Dr. med. W.________ vom 29. März 2006 und des Dr. med. V.________ vom 23. Juli 2006 festgestellt hat, der Beschwerdeführer sei zu 100 % arbeitsfähig für leichtere Tätigkeiten mit Wechselbelastung, ohne Lastenheben von über 5-10 kg, anhaltende vornübergebeugte Körperposition oder repetitive Tätigkeiten über Kopfhöhe, und der Realisierung dieser Arbeitsfähigkeit stünden keine medizinischen, sondern invaliditätsfremde Faktoren entgegen,
dass diese Feststellungen nicht offensichtlich unrichtig und daher für das Bundesgericht verbindlich sind (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG),
dass das Finden einer zumutbaren Arbeitsstelle nicht zum Vornherein als ausgeschlossen erscheint (vgl. Urteil 9C_446/2008 vom 18. September 2008 E. 3.4 mit Hinweisen) und weder ersichtlich ist noch dargelegt wird, inwiefern die Verwertung der Restarbeitsfähigkeit sozialpraktisch unzumutbar und für die Gesellschaft untragbar sein soll,
dass die vorinstanzliche Invaliditätsbemessung im Übrigen nicht angefochten wird,
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist und daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG erledigt wird,
dass der Beschwerdeführer als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen hat (Art. 66 Abs. 1 BGG),

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 6. November 2008
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Meyer Dormann

Schlagwörter

invalidity pensionresidual earning capacitywork capacitymedical evidencesimplified procedurecourt costs