Non-entry for insufficiently reasoned appeal on AHV contributions

9C_694/2013Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung11.10.2013Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dealt with an appeal against a cantonal judgment concerning personal AHV contributions of a self-employed farmer in secondary employment for 2010. It held that the appellant's submissions did not satisfy the minimum reasoning requirements of Art. 42 BGG: no specific request was formulated and the appeal did not address the decisive findings of the cantonal court, in particular the factual basis for classifying the activity as contributory self-employment. The court therefore refused to enter into the appeal in simplified procedure and waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Art. 108 Abs. 2 BGG; art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG: requirements for admissibility of a federal appeal. The appeal must contain conclusions and a reasoned challenge directed at the decisive considerations of the contested judgment. A merely appellatory presentation of one's own view, without engagement with the findings and legal reasoning of the lower court, is insufficient. If the minimum reasoning requirements are manifestly not met, the presiding judge may refuse entry in simplified procedure; costs may exceptionally be waived.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}

9C_694/2013

Urteil vom 11. Oktober 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Nussbaumer.

Verfahrensbeteiligte
Z.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Wallis, Avenue Pratifori 22, 1950 Sitten,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid
des Kantonsgerichts Wallis
vom 23. August 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 24. September 2013 (Poststempel) samt Ergänzung vom 28. September 2013 gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Wallis vom 23. August 2013 betreffend persönliche AHV-Beiträge als selbständiger Landwirt im Nebenerwerb für das Jahr 2010,

in Erwägung,
dass gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form - unter Bezugnahme auf und in Auseinandersetzung mit den entscheidenden vorinstanzlichen Erwägungen (BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176) - darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Eingaben vom 24. und 28. September 2013 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügen, da ein Antrag, inwiefern der vorinstanzliche Entscheid geändert werden soll, fehlt und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern der angefochtene Entscheid rechtsfehlerhaft sein, insbesondere Bundesrecht verletzen soll (Art. 95 lit. a BGG),
dass namentlich eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids, insbesondere mit dem von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt, wonach er im Jahr 2010 6.92 Grossvieheinheiten besass, durch den Kauf und Verkauf sowie durch das Halten von Nutztieren am landwirtschaftlichen Wirtschaftsverkehr teilgenommen habe, und die daraus gezogene rechtliche Schlussfolgerung auf eine beitragspflichtige selbständige Erwerbstätigkeit im Nebenerwerb, fehlt, indem der Beschwerdeführer die eigene Sicht der Dinge darlegt und sich vor allem mit der Vorgehensweise der Steuerbehörden befasst,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Wallis und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 11. Oktober 2013
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Nussbaumer

Schlagwörter

social insuranceAHV contributionsself-employmentadmissibilityreasoning requirementsnon-entrycourt costs