Non-entry for insufficiently reasoned invalidity insurance appeal

9C_681/2012Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung20.09.2012Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the appellant's disability insurance complaint because it failed to satisfy the statutory reasoning requirements. Although the appellant sought a full invalidity pension, the filing did not show why the cantonal court's findings of fact were incorrect or its legal assessment wrong. The appellant merely repeated earlier objections about the independence of the medical experts and the adequacy of the investigations. In the simplified procedure, the complaint was declared inadmissible and no court costs were charged.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; inadmissibility for insufficient reasoning. A federal appeal must, in concise form, set out the relief sought and the reasons showing how the challenged decision violates the law. Where the appeal attacks fact-finding, it must specifically demonstrate the alleged inaccuracy of the facts under Art. 97 Abs. 1 BGG and the legal defects of the ensuing reasoning; mere repetition of submissions from the cantonal proceedings is insufficient. If these minimum requirements are not met, non-entry may be ordered in the simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. Costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
9C_681/2012

Urteil vom 20. September 2012
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte
L.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. Juli 2012.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 4. September 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. Juli 2012,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie wohl einen rechtsgenüglichen Antrag auf Zusprechung einer ganzen Invalidenrente enthält, den Ausführungen jedoch nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass es der Beschwerdeführer dabei bewenden lässt, die bereits im kantonalen Verfahren erhobenen Behauptungen bezüglich fehlender Unabhängigkeit der begutachtenden Fachärzte und ungenügender Abklärungen zu wiederholen, ohne sich mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen, welche abweichend von der Ablehnungsverfügung vom 15. Juli 2010, einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 43 % anerkennt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 20. September 2012

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Widmer

Schlagwörter

invalidity insuranceappeal admissibilityreasoning requirementfact findingnon-entrycourt costs