Non-entry for insufficiently reasoned appeal in disability insurance case

9C_671/2010Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung31.08.2010Inadmissible

Zusammenfassung

The complainant challenged a cantonal disability insurance decision before the Federal Supreme Court. The court held that the appeal did not satisfy the reasoning requirements of Art. 42 BGG because it failed to explain any legal error and did not address the cantonal court's reasons. In simplified proceedings, the court therefore did not enter into the appeal under Art. 108(1)(b) BGG, without setting a deadline to remedy the defect. Court costs were waived under Art. 66(1) BGG.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; non-entry due to insufficient reasoning of the appeal. An appeal must, in a concise manner, state the relief sought and set out why the challenged decision violates law; a mere repetition of grievances or a failure to engage with the contested reasoning is insufficient. If the minimum reasoning requirements are not met, the Federal Supreme Court may decline to enter in simplified proceedings without fixing a rectification period. Waiver of court costs may be ordered exceptionally under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
9C_671/2010

Urteil vom 31. August 2010
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Fessler.

Verfahrensbeteiligte
H.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 19. Juli 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 24. August 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. Juli 2010,

in Erwägung,
dass gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Eingabe vom 20. August 2010 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern der angefochtene Entscheid rechtsfehlerhaft sein, insbesondere Bundesrecht verletzen soll (Art. 95 lit. a BGG),
dass eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids gänzlich fehlt,
dass - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (BGE 134 II 244) - im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber zu verzichten ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. August 2010
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Fessler

Schlagwörter

disability insurancenon-entryreasoning requirementsinadmissibilitysimplified procedurecourt costs