Non-entry for insufficiently reasoned social insurance appeal

9C_640/2008Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung10.09.2008Inadmissible

Zusammenfassung

The claimant appealed a Federal Administrative Court decision concerning invalidity insurance. The Federal Court held that the appeal did not meet the mandatory reasoning requirements of Art. 42 BGG, because it failed to show in a sufficiently concrete way why the factual findings were wrong or the reasoning unlawful. As the defect could not be remedied within the appeal period, the court refused to enter into the appeal in simplified procedure. It also waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; a federal appeal must contain specific requests and reasons and must show, in concise form, in what respect the challenged decision violates law. Mere conclusory criticism of the facts or of the lower court’s reasoning is insufficient. If the appeal does not make identifiable why the factual findings are allegedly incorrect or legally defective, the defect is not cured by the appeal period and the court may decline to enter into the matter in simplified procedure. Under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, costs may be waived in such a non-entry decision.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
9C_640/2008

Urteil vom 10. September 2008
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Traub.

Parteien
D.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch TCL Treuhand Consulting Liegenschaften AG, Flüelastrasse 47, 8047 Zürich,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland, avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Juni 2008.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 15. Juli 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Juni 2008 (vgl. das Überweisungsschreiben der IV-Stelle für Versicherte im Ausland an das Bundesverwaltungsgericht vom 4. August 2008 und die mit Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 12. August 2008 erfolgte Weiterleitung der Rechtsschrift an das Bundesgericht),

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung enthalten muss, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass eine Behebung des Mangels innert der (mit Zustellung des angefochtenen Entscheids am 1. Juli 2008 ausgelösten) dreissigtägigen Beschwerdefrist nicht möglich ist (vgl. Mitteilung des Bundesgerichts vom 25. August 2008),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, der Schweizerischen Ausgleichskasse und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. September 2008
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Traub

Schlagwörter

social insuranceinvalidity insuranceappeal admissibilityreasoned appealnon-entrycourt costs