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9C_637/2012 ΓÇó Subsidiary constitutional complaint inadmissible in AHV contribution remission case
9C_637/2012Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung31.08.2012Inadmissible
The insured person challenged a cantonal remand decision in a dispute over remission of minimum AHV contributions for 2007 and 2008. The Federal Supreme Court held that an ordinary public-law appeal was barred in such remission matters and that the subsidiary constitutional complaint was insufficiently reasoned. Because the remand decision was not adverse to the appellant, the court did not enter into the complaint. No court costs were charged.
Art. 83 lit. m BGG, Art. 113 ff. and Art. 106 Abs. 2 BGG; subsidiary constitutional complaint against a remand decision in a remission matter. Where the statutory exclusion of public-law appeal applies, access by way of subsidiary constitutional complaint remains confined to duly substantiated constitutional grievances. Absent a qualified constitutional attack, the Federal Supreme Court does not enter into the complaint. A remand decision that does not worsen the appellant’s legal position is, in principle, not a detrimental decision justifying substantive review (consid. 1).
{T 0/2}
9C_637/2012
Urteil vom 31. August 2012
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Schmutz.
Verfahrensbeteiligte
G.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 18. Juli 2012.
in Erwägung,
dass G.________ seit 1. Januar 2004 der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als Nichterwerbstätiger angeschlossen ist,
dass die Ausgleichskasse mit Verfügungen vom 7. April und 5. Mai 2009 sowie mit bestätigendem Einspracheentscheid vom 1. Juli 2009 den Erlass der Mindestbeiträge für die Jahre 2007 und 2008 verweigert hat,
dass der Versicherte dagegen Beschwerde erhoben hat mit dem Antrag, die Mindestbeiträge für die Jahre 2007 und 2008 seien ihm zu erlassen,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 19. Oktober 2010 den Einspracheentscheid vom 1. Juli 2009 aufgehoben und die Sache an die Ausgleichskasse zurückgewiesen hat, damit sie nach vollständiger Abklärung des Sachverhalts über das Gesuch des G.________ um Erlass der Mindestbeiträge für die Jahre 2007 und 2008 neu befinde,
dass das Bundesgericht auf die Beschwerde des Versicherten mit Urteil 9C_1001/2010 vom 28. Januar 2011 nicht eingetreten ist,
dass die Ausgleichskasse das Erlassgesuch mit Einspracheentscheid vom 18. August 2011 erneut abgewiesen hat,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 18. Juli 2012 den Einspracheentscheid vom 18. August 2011 aufgehoben und die Sache an die Ausgleichskasse zurückgewiesen hat, damit sie im Sinne der Erwägungen vorgehe und über das Erlassgesuch des G.________ betreffend die Mindestbeiträge für die Jahre 2007 und 2008 neu verfüge,
dass G.________ am 22. August 2012 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 18. Juli 2012 subsidiäre Verfassungsbeschwerde führt mit dem Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids und Erlass all seiner AHV-Beiträge,
dass gegen Entscheide über die Stundung oder den Erlass von Abgaben (Art. 11 Abs. 1 AHVG) die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht unzulässig ist (Art. 83 lit. m BGG; SEILER/VON WERDT/GÜNGERICH, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, N 84 zu Art. 83; vgl. Urteil 9C_1001/2010 vom 28. Januar 2011),
dass auf die eingereichte subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) nicht einzutreten ist, da offensichtlich keine qualifiziert begründete Verfassungsrüge (Art. 106 Abs. 2 BGG) gegen den vorinstanzlichen Rückweisungsentscheid erhoben wird, der im Übrigen gar nicht zum Nachteil des Beschwerdeführers lautet,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 31. August 2012
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Meyer
Der Gerichtsschreiber: Schmutz