Appeal inadmissible for insufficient reasoning

9C_604/2007Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung01.10.2007Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the appeal against a Federal Administrative Court judgment because the filing failed to meet the federal reasoning requirements. The appellant's arguments about his deteriorating health did not show why the non-entry decision violated federal law. Because the appeal was inadmissible from the outset, the request for free legal aid was refused. The court waived the imposition of court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG: An appeal is inadmissible if it lacks requests or a sufficiently concrete, case-related statement of reasons showing in what respect the challenged decision infringes federal law. The appellant must engage with the reasoning of the contested judgment; purely factual submissions or general assertions do not suffice. Where the appeal is manifestly non-compliant with the reasoning requirement, the court may refuse to enter into the matter in summary procedure. A request for legal aid under Art. 64 Abs. 1 BGG fails where the appeal is inadmissible ab initio. In exceptional circumstances, costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 in fine BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
9C_604/2007

Urteil vom 1. Oktober 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Wey.

Parteien
P.________, Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland, Avenue
Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. Juli 2007.

Der Präsident der II. sozialrechtlichen Abteilung hat nach Einsicht
in die Beschwerde vom 9. August 2007 gegen einen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. Juli 2007, lautend auf Nichteintreten zufolge Verspätung,
in Erwägung,
dass die Beschwerdeschrift gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG die Begehren und die Begründung zu enthalten hat; im Rahmen der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 erster Satz BGG),
dass die Vorbringen sachbezogen sein müssen, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (zum alten Recht: BGE 123 V 335 E. 1a S. 336 mit Hinweisen; vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452),
dass das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht eintritt, wenn eine Eingabe diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass die Ausführungen zum - verschlechterten - Gesundheitszustand enthaltende Beschwerdeschrift vom 9. August 2007 die gesetzliche Begründungspflicht klar nicht erfüllt, da den Vorbringen (mitsamt Beilagen) nicht entnommen werden kann, inwiefern der Nichteintretensentscheid des Bundesverwaltungsgerichts Bundesrecht verletzen sollte (Art. 95 lit. a BGG),
dass bei dieser Verfahrenslage, unabhängig von der Frage des einverlangten Kostenvorschusses, die Beschwerde von vornherein unzulässig war und infolgedessen die beantragte unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG), wobei in Anbetracht der gegebenen Umstände von einer Kostenauferlegung an den Beschwerdeführer abzusehen ist (Art. 66 Abs. 1 in fine BGG),
im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG,

erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 1. Oktober 2007
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

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