Non-entry for insufficient substantiation in social insurance appeal

9C_544/2008Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung30.07.2008Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The appellant sought federal review of a Lucerne cantonal judgment in an invalidity insurance dispute. The Federal Court held that the appeal failed to satisfy the statutory minimum requirements of Art. 42 BGG because it did not explain in a legally cognizable manner why the factual findings were incorrect or the reasoning unlawful. In simplified procedure, the court therefore refused to enter into the appeal. Court costs of CHF 300 were charged to the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Nichtbegründung der Beschwerde und Nichteintreten: Eine Beschwerde hat in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Bloss formell zulässige Rechtsbegehren genügen nicht. Wird nicht aufgezeigt, weshalb die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz unrichtig und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen, tritt das Bundesgericht im vereinfachten Verfahren nicht ein. Die Kostenfolgen richten sich nach Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
9C_544/2008

Urteil vom 30. Juli 2008
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Parteien
L.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Luzern, Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 23. Mai 2008.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 27. Juni 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 23. Mai 2008,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie zwar einen rechtsgenüglichen Antrag enthält, den Ausführungen jedoch nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 BGG die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Juli 2008

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Widmer

Schlagwörter

non-entrysubstantiationfederal appealsocial insuranceinvalidity insurancecourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the federal appeal met the minimum reasoning requirements under Art. 42 BGG and could be entered into.

Extrahierter Entscheid

The appeal did not sufficiently explain, in summary form, how the challenged decision violated law or why the findings of fact were गलत; therefore the court would not enter into it.

Extrahierte Begründung

Although the filing contained a formally valid request, it did not show why the factual findings under Art. 97(1) BGG were incorrect or why the ensuing reasoning was legally erroneous.

Kernrechtsfrage

Allocation of court costs after non-entry.

Extrahierter Entscheid

Court costs were imposed on the appellant.

Extrahierte Begründung

Because the appeal was not entered into, the costs followed the unsuccessful appellant under Art. 66(1) BGG.

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