Non-entry for unpaid advance and late installment request

9C_541/2007Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung29.05.2008Inadmissible

Zusammenfassung

The appellant challenged a Zug social insurance judgment before the Federal Supreme Court. The request for installment payment of the advance was submitted only after the deadline and was therefore not considered. Because the advance remained unpaid even during the additional grace period, the court did not enter into the appeal in simplified proceedings. In view of the circumstances, no court costs were levied.

Regest

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a and Abs. 2 BGG; non-payment of the advance of costs after expiry of the grace period leads to non-entry in simplified proceedings. A request for installment payment of the advance must be filed within the prescribed period; an untimely request is inadmissible and cannot prevent non-entry. Under Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG, the court may waive costs where the circumstances so justify.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
9C_541/2007

Urteil vom 29. Mai 2008
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Seiler, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Keel Baumann.

Parteien
B.________, Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Zug, Baarerstrasse 11, 6300 Zug,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 19. Juli 2007.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 22. August 2007 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, vom 19. Juli 2007,
in die Verfügung vom 4. April 2008, mit welcher das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde und fehlenden Bedürftigkeitsnachweises abgewiesen wurde,
in die Verfügung vom 15. April 2008, mit welcher B.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses bis spätestens 30. April 2008 verpflichtet wurde,
in die Verfügung vom 8. Mai 2008, mit welcher B.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses innert einer Nachfrist bis 19. Mai 2008 verpflichtet wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,
in das Gesuch um Ratenzahlung vom 27. Mai 2008 (Poststempel),
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer den Vorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet hat,
dass das Gesuch um Zahlung des Kostenvorschusses in Raten nicht fristgerecht gestellt worden ist, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann,
dass gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Einzelrichter:

1.
Auf das Gesuch um Ratenzahlung wird nicht eingetreten.

2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. Mai 2008

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Seiler Keel Baumann

Schlagwörter

social insuranceadvance on costsnon-entryinstallment paymentlegal aidsimplified procedurecourt costs