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9C_519/2012 ΓÇó Non-entry on appeal against denial of suspensive effect
9C_519/2012Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung10.09.2012Inadmissible
The Federal Supreme Court declared the complaint inadmissible because it was directed against a separately appealable interim decision on suspensive effect and the appellant did not demonstrate any admissibility ground under Art. 93 BGG. The court found no irreparable harm, since any benefits would have to be paid retroactively if the main proceedings succeeded. In view of the circumstances, it waived court costs.
Art. 93 BGG; admissibility of an appeal against a separately notified interim decision on suspensive effect; the appellant must specifically invoke and substantiate one of the statutory grounds for appealability. Absent such submissions, the Federal Supreme Court does not enter into the matter. An irreparable legal disadvantage is not made plausible where the disputed benefits can be paid retroactively if the main case is won; the procedural economy ground under Art. 93(1)(b) BGG is not met merely because the interim dispute might shorten the proceedings. Under Art. 108(1)(a) and (b) BGG, manifestly insufficiently reasoned appeals may be disposed of by non-entry. Costs may be waived exceptionally under Art. 66(1) second sentence BGG.
{T 0/2}
9C_519/2012
Urteil vom 10. September 2012
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Fessler.
Verfahrensbeteiligte
K.________, vertreten durch E.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Ausgleichskasse Promea, Ifangstrasse 8, 8952 Schlieren,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 29. Mai 2012.
Nach Einsicht
in die Beschwerde der K.________ vom 28. Juni 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 29. Mai 2012,
in Erwägung,
dass es sich beim angefochtenen Entscheid betreffend den Entzug der aufschiebenden Wirkung einer allfälligen Einsprache gegen die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 9. November 2011 um einen - selbständig eröffneten - Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt, der nur unter den daselbst normierten einschränkenden Voraussetzungen an das Bundesgericht weitergezogen werden kann,
dass die Beschwerdeführerin zu den gesetzlichen Eintretensvoraussetzungen nach Abs. 1 lit. a oder lit. b dieser Bestimmung nichts sagt, weshalb auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werden kann (vgl. Urteil 9C_171/2012 vom 23. Mai 2012 E. 3.3 und SVR 2007 IV Nr. 43 S. 143, 9C_191/2007, je mit Hinweisen), zumal ein nicht wieder gutzumachender Nachteil auch keineswegs ersichtlich ist, da die Beschwerdegegnerin die streitigen Leistungen nachzubezahlen hätte, wenn das Hauptverfahren deren materielle Begründetheit auswiese, und der andere Eintretensgrund (Vermeidung eines Verfahrens) von vornherein entfällt,
dass daher die offensichtlich nicht hinreichend begründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG durch Nichteintreten zu erledigen ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 10. September 2012
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Meyer
Der Gerichtsschreiber: Fessler