Non-entry due to insufficiently reasoned social insurance appeal

9C_487/2013Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung05.07.2013Inadmissible

Zusammenfassung

The insured person appealed a cantonal judgment in an invalidity-insurance matter, but the Federal Supreme Court found that the filing did not meet the mandatory reasoning standards. It held that the appellant failed to explain why the factual findings were manifestly incorrect or why the legal reasoning was wrong. In summary proceedings, the Court therefore refused to enter into the appeal. It also waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b and Abs. 2 BGG: requirements for admissibility of a federal complaint; insufficient reasoning. A federal appeal must, in concise form, indicate the relief sought and explain why the challenged decision violates law. Mere disagreement with the factual findings is insufficient; if the appellant attacks the facts, it must be shown that they are manifestly incorrect within the meaning of Art. 97 Abs. 1 BGG and that the alleged defects are decisive. If these minimum requirements are not met, the complaint is not a valid remedy and the court may decide in simplified proceedings by non-entry. Court costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}

9C_487/2013

Urteil vom 5. Juli 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Schmutz.

Verfahrensbeteiligte
B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rubiswilstrasse 8, 6438 Ibach,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 14. Mai 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 17. Juni 2013 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 14. Mai 2013,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen klar erkennbar nicht genügt, da sämtlichen Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 132 III 209 E. 2.1 S. 211) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass die Eingabe vom 17. Juni 2013, weil unzureichend begründet, kein gültiges Rechtsmittel darstellt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. Juli 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Schmutz

Schlagwörter

social insuranceinvalidity insuranceadmissibilityreasoned appealnon-entrycourt costs