projekte
9C_436/2010 ΓÇó Inadmissibility of poorly reasoned appeal in supplementary benefits case
9C_436/2010Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung18.08.2010Dismissed
The appellant challenged the St. Gallen Insurance Court's refusal of supplementary benefits to AHV/IV. The Federal Supreme Court held that the appeal did not satisfy the minimum requirements of Art. 42 BGG because it contained neither a sufficient prayer nor an intelligible argument showing any violation of law or incorrect factual findings. In simplified procedure, the Court therefore declined to enter into the appeal. It also waived court costs.
Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; an appeal must contain a prayer for relief and a reasoned submission showing, in concise form, how the challenged decision violates law. Mere dissatisfaction with the outcome or unparticularized criticism of the facts is insufficient. If these minimum requirements are not met, the Federal Supreme Court does not enter into the appeal in simplified procedure. Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG permits waiver of court costs in such circumstances.
{T 0/2}
9C_436/2010
Urteil vom 18. August 2010
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber R. Widmer.
Verfahrensbeteiligte
S.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ergänzungsleistung zur AHV/IV,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 31. März 2010.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 19. Mai 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 31. März 2010,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass insbesondere nicht geltend gemacht wird, aus welchem Grund die Ablehnung des Anspruchs auf Ergänzungsleistung gemäss angefochtenem Entscheid Bundesrecht verletzen soll,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 18. August 2010
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Meyer Widmer