projekte
9C_373/2011 ΓÇó Non-entry for lack of standing in occupational pension case
9C_373/2011Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung08.07.2011Inadmissible
The Federal Supreme Court dismissed the appeal as inadmissible in simplified proceedings. It held that the appellant was not adversely affected by the cantonal judgment, which had already ordered full payment of the occupational pension disability benefits and procedural compensation. The further complaints about benefit calculations, an old-age pension, interest, and access to files concerned the respondent’s implementation of the cantonal decision and could not be reviewed. The challenge to the procedural compensation was insufficiently reasoned, and the appellant lacked a protected interest regarding the absence of costs below. No court costs were levied.
Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG; Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; standing and scope of review in appeals against cantonal social-insurance judgments. A party is entitled to appeal only if it is actually adversely affected by the impugned decision. Where the cantonal judgment already grants the relief sought, the appellant lacks a legally protected interest. Complaints directed solely against the opposing party’s later implementation of the judgment, or against issues outside the object of the appeal, are inadmissible. A challenge to a cost allocation must be specifically substantiated; absent own grievance, no standing exists. Clearly inadmissible or insufficiently reasoned appeals may be decided in simplified procedure, and costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
9C_373/2011
Urteil vom 8. Juli 2011
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Fessler.
Verfahrensbeteiligte
E.________,
vertreten durch seinen Sohn M.________,
Beschwerdeführer,
gegen
BVG-Sammelstiftung Swiss Life,
General Guisan-Quai 40, 8002 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Berufliche Vorsorge,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 23. März 2011.
Nach Einsicht
in die Beschwerde des E.________ vom 12. Mai 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 23. März 2011 betreffend die Höhe der Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge ab 24. Januar 2001,
in Erwägung,
dass der angefochtene Entscheid die BVG-Sammelstiftung Swiss Life verpflichtet, dem Beschwerdeführer ab dem 24. Januar 2001 die reglementarischen Invalidenleistungen (Erwerbsunfähigkeitsrente und Invaliden-Kinderrenten) basierend auf einem Invaliditätsgrad von 57 % (unfallbedingter Anteil: 20 %, krankheitsbedingter Anteil: 37 %) ungekürzt auszurichten (Dispositiv-Ziffer 1) und eine Prozessentschädigung von Fr. 800.- zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 3),
dass der Beschwerdeführer durch diesen Sachentscheid offensichtlich nicht beschwert ist (Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG), zumal er selber ausdrücklich das Bundesgericht bittet, dem kantonalen Entscheid zu folgen,
dass die materiellen Vorbringen die von der Beschwerdegegnerin in Umsetzung von Dispositiv-Ziffer 1 des vorinstanzlichen Entscheids vorgenommene Berechnung der Invalidenleistungen für die Zeit vom 24. Januar 2001 bis 31. März 2010 gemäss Schreiben vom 4. Mai 2011 sowie die Höhe der Altersrente ab 1. April 2010 betreffen, worauf ebenso wie auf das Verzugszinsbegehren nicht eingetreten werden kann (Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG),
dass das diesbezügliche Gesuch um Einsicht in die Akten der Beschwerdegegnerin demzufolge gegenstandslos ist,
dass der Beschwerdeführer sodann nicht darzutun vermag, inwiefern die Vorinstanz die nach kantonalem Recht zu bemessende Prozessentschädigung für die Vertretung durch seinen Sohn willkürlich festgesetzt hat (Art. 73 Abs. 2 BVG; Art. 106 Abs. 2 BGG; Urteil 9C_911/2007 vom 23. Juni 2008 E. 2.2),
dass es dem Beschwerdeführer mit Bezug auf das vorinstanzliche Absehen von der Erhebung von Gerichtskosten zu Lasten der Beschwerdegegnerin - entsprechend der Regel nach Art. 73 Abs. 2 BVG - mangels eigener Beschwer an einem schutzwürdigen Anfechtungsinteresse fehlt (Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG),
dass die offensichtlich unzulässige oder nicht hinreichend begründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG erledigt wird,
dass auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 BGG),
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 8. Juli 2011
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Meyer Fessler