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9C_306/2010 ΓÇó Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning
9C_306/2010Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung10.05.2010Inadmissible
The claimant appealed a cantonal insurance judgment on supplementary benefits to AHV/IV. The Federal Supreme Court held that, although the appeal was timely after the Easter recess suspension, it failed to meet the mandatory reasoning standard because it did not engage with the cantonal court’s grounds or explain any factual or legal error. In the simplified procedure, the Court therefore declined to enter into the appeal. It also waived court costs.
Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; admissibility of an appeal depends on substantiated reasoning addressing the challenged decision. The appellant must set out, in concise form, which legal violations are alleged and, where factual findings are attacked, indicate why they are manifestly incorrect within the meaning of Art. 97 Abs. 1 BGG. Mere assertions or a failure to engage with the lower court’s reasoning are insufficient. Where these minimum requirements are not met, the Federal Supreme Court shall not enter into the appeal under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; in such circumstances, and depending on the procedural situation, court costs may be waived pursuant to Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.
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9C_306/2010
Urteil vom 10. Mai 2010
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Scartazzini.
Verfahrensbeteiligte
G.________, vertreten durch T.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ergänzungsleistung zur AHV/IV,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 23. Februar 2010.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 27. April 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 23. Februar 2010,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die - unter Berücksichtigung des österlichen Fristenstillstandes (Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG) rechtzeitige - Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sich die Vorbringen mit den vorinstanzlichen Entscheidungsgründen nicht auseinandersetzen und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen des kantonalen Gerichts im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass bei der gegebenen prozessualen Situation kein Raum für Weiterungen irgendwelcher Art besteht,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 10. Mai 2010
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Meyer Scartazzini