Non-entry for insufficiently reasoned appeal in child pension case

9C_295/2011Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung11.05.2011Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dealt with an appeal against a cantonal decision concerning payment of a child pension in disability insurance. It held that the appellant's submissions did not comply with the reasoning requirements of Art. 42 BGG because they did not address the decisive grounds of the cantonal judgment and did not show any manifestly incorrect factual findings or legal error. In simplified procedure, the Court therefore did not enter into the appeal. It waived court costs and declared the request for free legal aid moot.

Omnilex-Regeste

Art. 42 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; an appeal must contain a case-related, substantiated challenge to the decisive reasoning of the challenged decision. Merely unspecific or irrelevant submissions do not satisfy the minimum reasoning requirements. The appellant must engage with the decisive findings of fact and law and demonstrate, with reference to the contested grounds, why the decision violates federal law or is based on manifestly incorrect fact-finding. If these requirements are not met, non-entry is ordered in simplified procedure; costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG in the circumstances.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
9C_295/2011

Urteil vom 11. Mai 2011
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiberin Helfenstein Franke.

Verfahrensbeteiligte
R.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Glarus,
Burgstrasse 6, 8750 Glarus,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus
vom 16. März 2011.

Nach Einsicht
in die Beschwerde der R.________ vom 13. April 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus vom 16. März 2011 betreffend Auszahlung der Kinderrente,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG); die Begründung muss sachbezogen sein, damit aus ihr ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 mit Hinweisen); dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen auseinandersetzt (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f. mit weiteren Hinweisen),
dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht einlässlich dargelegt hat, weshalb die Voraussetzungen für die Auszahlung der Kinderrente zur Invalidenrente der Beschwerdeführerin für den Sohn an den Vater des Kindes als nicht rentenberechtigter Elternteil im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 25. Juni 2010 erfüllt waren,
dass die Beschwerdeführerin mit ihren überwiegend sachfremden Vorbringen in keiner Weise aufzeigt, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig oder auf einer Rechtsverletzung gemäss Art. 95 BGG beruhend und die darauf basierenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollten,
dass die Beschwerde damit den gesetzlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 11. Mai 2011

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Meyer Helfenstein Franke

Schlagwörter

social insurancedisability insurancechild pensionappeal admissibilityreasoning requirementsnon-entrycourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal satisfied the Federal Supreme Court's minimum reasoning requirements under Art. 42 BGG.

Extrahierter Entscheid

No. The appellant did not engage with the decisive reasoning of the cantonal court and raised largely irrelevant arguments.

Extrahierte Begründung

The appeal must explain, in a concise and case-related manner, which points of the challenged decision are alleged to violate the law. The submissions failed to show any manifestly incorrect findings of fact or legal error under Arts. 95 and 97 BGG.

Kernrechtsfrage

Whether court costs should be charged despite non-entry.

Extrahierter Entscheid

No court costs were levied due to the circumstances.

Extrahierte Begründung

Applying Art. 66(1) second sentence BGG, the Court waived costs; the request for free legal aid became moot.

Setzen Sie Ihre Recherche in ChatGPT oder Claude fort

Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.