Complaint inadmissible for insufficient reasoning

9C_283/2013Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung07.05.2013Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

K.________ challenged a Federal Administrative Court decision concerning invalidity insurance and requested a disability pension for the period from 2009 to 28 February 2012. The Federal Supreme Court found that the complaint did not satisfy the statutory reasoning requirements: it failed to show any legally relevant error in the lower court’s findings or reasoning and did not plausibly address the prerequisites for revision or the alleged pension start date. The court therefore issued a non-entry decision in simplified procedure. Owing to the circumstances, it waived court costs.

Omnilex-Regeste

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 und Art. 95 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG: an appeal must, in concise form, show in what respect the challenged decision infringes federal law; mere assertions or undeveloped criticism of the facts are insufficient. Where the appellant does not specifically challenge the lower court’s factual findings as manifestly inaccurate or identify a legal error, the Federal Supreme Court does not enter into the matter in the simplified procedure. A request concerning a disability pension must also engage with the relevant rules on revision and the commencement of benefits; failure to do so likewise precludes merits review (consid. 2).

Gesamter Gesetzestext

9C_283/2013 {T 0/2}

Urteil vom 7. Mai 2013
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte
K.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. März 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 12. April 2013 (Poststempel) gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. März 2013,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 15. April 2013 an K.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in die daraufhin von K.________ am 18. und 22. April 2013 eingereichten Eingaben,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Eingaben des Beschwerdeführers diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügen, da er zwar eine Invalidenrente "von 2009 bis 28. Februar 2012" beantragt, seinen Ausführungen indessen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen qualifiziert unzutreffend im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG) sein sollen,
dass mit Verfügung vom 31. Mai 2011 der IV-Stelle des Kantons Thurgau der Anspruch auf eine Invalidenrente bis zu diesem Zeitpunkt rechtskräftig verneint wurde (vgl. Urteil 9C_17/2012 vom 10. Februar 2012) und der Beschwerdeführer insbesondere nicht darlegt, inwiefern die Voraussetzungen für eine Revision der genannten Verfügung (Art. 53 Abs. 1 ATSG) erfüllt sein sollen,
dass der Beschwerdeführer namentlich auch nicht vorbringt, eine Invalidenrente vor dem 4. April 2012 erneut geltend gemacht zu haben, und weshalb ein allfälliger Rentenanspruch vor diesem Zeitpunkt hätte beginnen sollen (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG und Art. 88bis Abs. 1 lit. a IVV [SR 831.201]; SVR 2012 IV Nr. 48 S. 174, 8C_888/2011 E. 5.1 und 5.2),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. Mai 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Dormann

Schlagwörter

inadmissibilityreasoning requirementinvalidity insurancerevisionpension startcourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the complaint met the minimum reasoning requirements under Art. 42 BGG.

Extrahierter Entscheid

The complaint did not contain sufficient reasoning to show why the challenged decision violated federal law or why the factual findings were manifestly incorrect.

Extrahierte Begründung

The appellant's submissions did not explain, in a concrete and legally relevant way, which findings were wrongly established or which legal errors were committed.

Kernrechtsfrage

Whether court costs should be charged.

Extrahierter Entscheid

No court costs were levied due to the circumstances.

Extrahierte Begründung

The court exercised discretion under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG and waived costs.

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