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9C_23/2013 ΓÇó Non-entry due to insufficient substantiation of the appeal
9C_23/2013Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung23.01.2013Inadmissible
J.________ appealed to the Federal Supreme Court against a cantonal social insurance judgment of the Canton of Lucerne. After the court warned him that the appeal had to contain requests and reasons, he filed a further submission. The Single Judge held that neither submission met the mandatory substantiation requirements: it was not apparent why the lower court's findings of fact were incorrect or why its legal reasoning violated federal law. The appeal was therefore not entered into under the simplified procedure, and no court costs were imposed.
Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 and Art. 95 BGG; requirements for admissibility of an appeal: the pleading must contain specific requests and a reasoned, concise demonstration of the alleged legal error. Mere assertions or incomprehensible submissions do not satisfy these minimum requirements. If the deficiency is not cured within the appeal period, the court may, in simplified proceedings under Art. 108 Abs. 1 lit. b and Abs. 2 BGG, declare the appeal inadmissible. Costs may be waived exceptionally under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.
{T 0/2}
9C_23/2013
Urteil vom 23. Januar 2013
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Dormann.
Verfahrensbeteiligte
J.________,
Beschwerdeführer,
gegen
KPT Krankenkasse AG,
Tellstrasse 18, 3014 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern
vom 14. Dezember 2012.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 8. Januar 2013 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 14. Dezember 2012,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 9. Januar 2013 an J.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in die daraufhin von J.________ am 15. Januar 2013 eingereichte Eingabe,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die beiden Eingaben des Beschwerdeführers den genannten inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügen, da ihnen auch nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen unzutreffend im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft im Sinne von Art. 95 BGG sein sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Einzelrichter:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 23. Januar 2013
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Meyer
Die Gerichtsschreiberin: Dormann