Non-entry for insufficiently reasoned appeal in disability insurance case

9C_20/2014Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung22.01.2014Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court, in simplified procedure, did not enter into the appellant's challenge in a disability insurance dispute because the submission failed to satisfy the reasoning requirements of Art. 42 BGG. The court held that the appeal did not engage with the cantonal court's reasoning and contained only bare denials, so it could not show any manifestly incorrect factual findings or legal error. As a result, the appeal was declared inadmissible and no court costs were charged.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG; non-entry for insufficient reasoning: An appeal to the Federal Supreme Court must, in concise form, explain why the challenged decision infringes federal law. Mere assertions or blanket denials do not suffice. Where the appellant fails to engage with the decisive reasoning of the lower court and does not demonstrate manifestly incorrect fact-finding or legal error, the court may refuse to enter in simplified procedure. Cost relief under Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG may be granted in such non-entry cases.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}

9C_20/2014

Urteil vom 22. Januar 2014

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Schmutz.

Verfahrensbeteiligte
V.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versiche-rungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. November 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 9. Januar 2014 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. November 2013,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Eingabe der Beschwerdeführerin diesen für eine gültige Beschwerde an das Bundesgericht gesetzlich verlangten Mindestanforderungen klar erkennbar nicht genügt, da den Ausführungen mangels einer Auseinandersetzung mit den Erwägungen des kantonalen Gerichts nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 132 III 209 E. 2.1 S. 211) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen; blosse Bestreitungen genügen nicht (vgl. BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176),
dass, anders als in der Beschwerde dargestellt, im angefochtenen Entscheid eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Beurteilung des Berichts der Klinik X.________ vom 27. April 2010 durch den Verlaufsgutachter Dr. med. B.________ stattgefunden hat und auch der Bericht des Psychiatrischen Zentrums Z.________ vom 2. Dezember 2011 erwähnt und beurteilt wird (vorinstanzliche E. 2.4.2),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 22. Januar 2014

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Schmutz

Schlagwörter

social insurancedisability insuranceappeal admissibilityreasoning requirementsnon-entrycourt costs