Non-entry for insufficiently reasoned appeal in occupational pensions case

9C_187/2012Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung04.04.2012Dismissed

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the company’s appeal against a Federal Administrative Court decision that had itself refused to hear the case for lack of proof of valid signature authorization. The appellant submitted a general power of attorney, but failed to explain why it had been unable to establish proper representation in the lower instance. The appeal was therefore manifestly insufficiently reasoned and was dealt with under the simplified procedure. No court costs were levied.

Regest

Art. 41 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; substantiation requirements for an appeal against a non-entry decision based on defective proof of representation. A party challenging a lower court’s non-entry decision must specifically demonstrate why the lower court’s request to prove valid authorization could not be complied with. A mere general power of attorney is insufficient where the appeal does not address the decisive procedural defect. If the appeal is manifestly inadequately reasoned, the Federal Supreme Court may dispose of the matter in simplified procedure. Costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
9C_187/2012

Urteil vom 4. April 2012
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Fessler.

Verfahrensbeteiligte
X.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,

gegen

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Erlenring 2, 6343 Rotkreuz,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Berufliche Vorsorge,

Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Februar 2012.

Nach Einsicht
in die Beschwerde der X.________ GmbH gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Februar 2012 (Eingaben vom 25. Februar und 24. März 2012),

in Erwägung,
dass die Vorinstanz mit dem angefochtenen Entscheid mangels Nachweis einer rechtsgültigen Unterschrift nicht auf die Beschwerde der Immobiliengesellschaft gegen die Verfügung der Stiftung Auffangeinrichtung BVG vom 9. August 2011 eingetreten war,
dass die Beschwerdeführerin, vertreten durch S.________, eine am 25. Februar 2012 zu dessen Gunsten ausgestellte Generalvollmacht eingereicht hat,
dass sie damit jedoch nicht dartut, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 41 Abs. 1 und 2 BGG), was erforderte, die Gründe darzulegen, weshalb es ihr nicht möglich war, im vorinstanzlichen Verfahren aufforderungsgemäss den Nachweis der Rechtmässigkeit der Vertretung durch den handschriftlich Unterzeichneten zu erbringen (Art. 41 ATSG in Verbindung mit Art. 60 Abs. 2 ATSG; SVR 2009 UV Nr. 25 S. 90, 8C_767/2008),
dass die Beschwerde offensichtlich nicht hinreichend begründet ist und daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG erledigt wird,
dass von der Erhebung von Gerichtskosten umständehalber abzusehen ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG),
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. April 2012
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Fessler

Schlagwörter

occupational pensionsnon-entryrepresentationsubstantiationsimplified procedurecourt costs