Non-entry due to insufficient appeal reasoning

9C_174/2014Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung12.03.2014Inadmissible

Zusammenfassung

The complainant appealed a cantonal judgment concerning outstanding health-insurance premiums for December 2012 to February 2013. The Federal Supreme Court held that the appeal did not meet the minimum requirements of Art. 42 BGG because it contained neither a proper request nor any substantive challenge to the lower court’s reasoning. In the simplified procedure, the court therefore declined to enter into the appeal. It also waived court costs under Art. 66 BGG.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b and Abs. 2 BGG; summary non-entry for insufficient reasoning. An appeal must contain specific requests and, in concise form, an argument showing how the challenged decision violates federal law. Where the submission lacks both a prayer for relief and any meaningful engagement with the decisive grounds of the lower court, the appeal is manifestly inadmissible and may be dismissed in simplified procedure without examination on the merits (consid. 1). In such cases, the court may waive costs under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}

9C_174/2014

Urteil vom 12. März 2014

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Attinger.

Verfahrensbeteiligte
H.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Intras Kranken-Versicherung AG, Abteilung Recht & Compliance,
Tribschenstrasse 21, 6005 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau
vom 8. Januar 2014.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 1. März 2014 (Datum des Poststempels) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 8. Januar 2014 (betreffend ausstehende Krankenkassenprämien für die Monate Dezember 2012 bis Februar 2013),

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Eingabe des Beschwerdeführers diesen gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung offensichtlich nicht genügt, da ihr weder ein Antrag noch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den entscheidwesentlichen Erwägungen der Vorinstanz zu entnehmen ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 12. März 2014

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Attinger

Schlagwörter

health insurancepremiumsappeal admissibilityreasoning requirementnon-entrycourt costs