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9C_133/2008 ΓÇó Federal Supreme Court lacks jurisdiction in health-insurance licensing case
9C_133/2008Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung16.05.2008Inadmissible
Dr. med. B.________ challenged a Zug administrative-court decision concerning his admission as a provider under compulsory health insurance. The Federal Supreme Court held that it lacked jurisdiction because such cases fall under the Federal Administrative Court’s competence, even when the cantonal decision originates from a directorate rather than the cantonal government. The appeal was therefore not entered into, the filing was transferred to the Federal Administrative Court, and no court costs were charged. The request for free legal aid became moot.
Art. 83 lit. r BGG, Art. 34 VGG, Art. 55a KVG; admissibility of a federal appeal in cantonal health-insurance provider-admission matters. Decisions taken under Art. 55a KVG are subject to the Federal Administrative Court’s jurisdiction pursuant to Art. 34 VGG; this applies also where the cantonal act emanates from a directorate or department rather than the cantonal government (consid. 1). A Federal Supreme Court appeal against such a decision is therefore manifestly inadmissible under Art. 83 lit. r in conjunction with Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG and is not entered into under Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG. The case must be transmitted to the competent court under Art. 30 Abs. 2 BGG. Costs may be waived where the route of appeal was not readily ascertainable and the lower court gave incorrect legal-remedy information (consid. 2).
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9C_133/2008
Urteil vom 16. Mai 2008
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Seiler, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Amstutz.
Parteien
B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Gesundheitsdirektion des Kantons Zug, Verwaltungsgebäude am Postplatz, 6301 Zug,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 18. Dezember 2007.
Nach Einsicht
in die Beschwerde des Dr. med. B.________ vom 11. Februar 2008 (Postaufgabe) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 18. Dezember 2007 betreffend Zulassung als Leistungserbringer zu Lasten der obligatorischen Krankenversicherung
In Erwägung,
dass das Bundesgericht seine Zuständigkeit von Amtes wegen prüft (Art. 29 Abs. 1 BGG),
dass der angefochtene Entscheid in Anwendung des Art. 55a KVG und der diese Bestimmung konkretisierenden Verordnung über die Einschränkung der Zulassung von Leistungserbringern zur Tätigkeit zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung im Kanton Zug (kantonale Zulassungsverordnung, BGS 842.12) ergangen ist,
dass gemäss Art. 83 lit. r BGG die Beschwerde an das Bundesgericht unzulässig ist gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversicherung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 34 VGG getroffen hat,
dass nach Art. 34 VGG das Bundesverwaltungsgericht unter anderem Beschwerden gegen Beschlüsse der Kantonsregierungen nach Art. 55a KVG beurteilt,
dass die in Art. 34 VGG statuierte Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts rechtsprechungsgemäss auch dann gegeben ist, wenn ein angefochtener Beschluss nach Art. 55a KVG nicht von der Kantonsregierung selbst, sondern von einer kantonalen Direktion oder einem Departement stammt (BGE 134 V 45 E. 1.3 S. 47 f.),
dass die Beschwerde an das Bundesgericht somit offensichtlich unzulässig (Art. 83 lit. r und Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG) und darauf im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG)
dass die Sache an das Bundesverwaltungsgericht zu überweisen ist (Art. 30 Abs. 2 BGG),
dass dem Beschwerdeführer für das Verfahren vor dem Bundesgericht keine Gerichtskosten aufzuerlegen sind, zumal E. 1 sowie Dispositiv-Ziff. 3 des Entscheids des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug unzutreffende Angaben über den Rechtsweg enthalten und die Rechtslage nicht ohne weiteres aus dem blossen Gesetzestext ersichtlich war (Art. 49 BGG; vgl. nicht publizierte E. 2 des Urteils BGE 134 V 45),
dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltliche Rechtspflege für das Verfahren vor dem Bundesgericht damit gegenstandslos ist,
erkennt der Einzelrichter:
1.
Auf die Eingabe vom 11. Februar 2008 wird nicht eingetreten.
2.
Die Eingabe vom 11. Februar 2008 wird an das Bundesverwaltungsgericht zur weiteren Behandlung überwiesen.
3.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 16. Mai 2008
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Seiler Amstutz