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8G_1/2008 ΓÇó Clarification of cost order under Art. 129 BGG
8G_1/2008Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung23.12.2008Granted
The Social Service of the City of X. sought clarification of the dispositive part of a prior Federal Supreme Court judgment, arguing that the cost order should fall on the Administrative Court of Zurich rather than on itself. The Court held that the Social Service had no party status in the cantonal legal-aid proceedings and that the Administrative Court was the relevant respondent for the federal cost order. It therefore clarified the operative part to state that the Canton of Zurich must pay CHF 800 to S. and D. No court costs or party compensation were awarded in the clarification proceedings.
Art. 129 BGG; clarification of the dispositive part concerning the addressee of a party compensation order. If the operative part of a judgment is ambiguous, the Federal Supreme Court may clarify it without altering its substance. In proceedings on cantonal free legal aid, the authority lacking party status cannot be charged with the federal party compensation; the relevant respondent is the authority that occupied the procedural position in the federal proceedings, and the compensation is borne by the canton concerned (consid. 1).
8G_1/2008
{T 0/2}
Urteil vom 23. Dezember 2008
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Frésard,
Gerichtsschreiber Jancar.
Parteien
Sozialdienst der Stadt X.________,
Gesuchsteller,
gegen
Parteien
Fürsorge
Erläuterung des Urteils des Bundesgerichts
vom 22. November 2008.
In Erwägung,
dass das Bundesgericht im Urteil vom 22. November 2008 erwogen hat, die Beschwerdeführer S.________ und D.________ hätten im Rahmen des teilweisen Obsiegens in der Frage des Anspruchs auf unentgeltliche Verbeiständung für das vorinstanzliche Verfahren Anspruch auf eine reduzierte Parteientschädigung,
dass gestützt auf diese Erwägung in Ziff. 3 des Urteilsdispositivs entschieden wurde, der Beschwerdegegner habe die Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 800.- zu entschädigen,
dass der Sozialdienst der Stadt X.________ mit Gesuch vom 11. Dezember 2008 eine Erläuterung dieser Dispositivziffer verlangt, da er der Meinung sei, dass nicht er als Beschwerdegegner, sondern das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die Entschädigung übernehmen müsse,
dass dem Sozialdienst der Stadt X.________ im Verfahren um die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege im vorinstanzlichen Verfahren keine Parteistellung zukommt, vielmehr das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hinsichtlich der bundesgerichtlichen Parteientschädigung Beschwerdegegner ist (Urteil 8C_148/2008 vom 7. August 2008, E. 5.2; RKUV 1994 Nr. U 184 S. 77 E. 5),
dass demnach die Parteientschädigung von Fr. 800.- zu Lasten des Kantons Zürich geht,
dass eine entsprechende Erläuterung (Art. 129 BGG) des bundesgerichtlichen Urteilsdispositivs Ziff. 3 zu erfolgen hat,
erkennt das Bundesgericht:
1.
Dispositiv Ziff. 3 des Urteils des Bundsgerichts vom 22. November 2008 wird in dem Sinne erläutert, dass nicht der Sozialdienst der Stadt X.________, sondern der Kanton Zürich die Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 800.- zu entschädigen hat.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, dem Bezirksrat B.________ und der Sicherheitsdirektion, Kantonales Sozialamt, schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 23. Dezember 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Ursprung Jancar