Revision request inadmissible for being filed out of time

8F_12/2008Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung03.10.2008Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court held that the applicant’s revision request against its judgment of 9 June 2008 was inadmissible because the alleged overlooked evidence was not invoked within the 30-day statutory period for revision based on Art. 121 lit. d BGG. The court therefore did not enter into the request and ordered the applicant to pay court costs of CHF 300. The decision was notified to the parties, the Zurich Social Insurance Court, the Zurich compensation office, and the Federal Social Insurance Office.

Regest

Art. 121 lit. d BGG, Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG; revision for overlooked decisive facts must be requested within 30 days from service of the full judgment. The revision ground under Art. 121 lit. d BGG is time-barred if invoked only after expiry of that period; in such a case the Federal Supreme Court does not enter into the request. Costs follow Art. 66 Abs. 1 and 3 BGG and are imposed on the unsuccessful applicant.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8F_12/2008

Urteil vom 3. Oktober 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, nebenamtliche Bundesrichterin Buerki Moreni,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien
B.________, Gesuchsteller,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Gesuchsgegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Bundesgerichts
vom 9. Juni 2008.

Nach Einsicht
in das Revisionsgesuch vom 2. September 2008 (Poststempel) gegen das gemäss postamtlicher Bescheinigung am 17. Juni 2008 an B.________ ausgehändigte Urteil des Bundesgerichts vom 9. Juni 2008, worin ein gegen das Urteil I 353/03 vom 16. Dezember 2003 gerichtetes Revisionsgesuch abgewiesen wurde, soweit darauf einzutreten war,

in Erwägung,
dass der Gesuchsteller die unzureichende Beachtung der mit dem letzten Revisionsgesuch vom 6. Mai 2008 gegen das Urteil I 353/03 vom 16. Dezember 2003 eingereichten Akten durch das Bundesgericht bemängelt,
dass er damit als einzig möglichen Revisionsgrund Art. 121 lit. d BGG anruft, wonach die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden kann, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat,
dass dieser Revisionsgrund nicht innert der gemäss Art. 124 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 121 lit. d BGG hierfür vorgegebenen Rechtsmittelfrist von 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des auf dem Revisionswege angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht geltend gemacht worden ist (Art. 44 - 48 BGG),
dass deshalb auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist und der Gesuchsteller nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,
erkennt das Bundesgericht:

1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 3. Oktober 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Schlagwörter

revisiontime limitinadmissibilityoverlooked factscourt costs