Non-entry for insufficiently reasoned social insurance appeal

8C_939/2010Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung15.12.2010Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dealt with an appeal in an invalidity insurance matter against a cantonal judgment on remaining work capacity. The appellant only challenged the factual findings in a very general manner, alleging arbitrary assessment of evidence and insufficient consideration of the file. The Court held that this did not satisfy the statutory requirement for a reasoned appeal. In simplified procedure, it therefore did not enter into the appeal and imposed court costs of CHF 300 on the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; requirements of an appeal and non-entry for insufficient reasoning: the appellant must, in concise form, set out why the challenged decision infringes federal law and, when contesting factual findings, specifically demonstrate manifest incorrectness or arbitrariness and the materiality of the alleged defect. A merely appellatory presentation of one's own view of the facts or a general assertion that the record was insufficiently considered does not meet the minimum substantiation threshold (consid. 1). Where the appeal is evidently deficient in reasoning, the Court may decide in simplified procedure and decline to enter into the matter. Court costs are imposed on the losing appellant under Art. 66 Abs. 1 and 3 BGG.

Gesamter Gesetzestext

8C_939/2010 {T 0/2}

Urteil vom 15. Dezember 2010
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte
K.________, vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 22. September 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 12. November 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 22. September 2010,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Feststellung des Sachverhalts abgesehen von hier nicht interessierenden Ausnahmen (Art. 105 Abs. 2 BGG) nur gerügt werden kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG),
dass es bei der Geltendmachung offensichtlich unrichtiger Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz nicht ausreicht, die Lage aus Sicht der Beschwerde führenden Person darzustellen und den davon abweichenden angefochtenen Entscheid als willkürlich zu bezeichnen,
dass vielmehr im Einzelnen darzulegen ist, inwiefern das kantonale Gericht den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder willkürlich dargelegt haben soll,
dass die Beschwerdeführerin letztinstanzlich einzig die vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen zur Restarbeitsfähigkeit bestreitet,
dass sie dabei diese zwar als in willkürlicher Beweiswürdigung zustande gekommen rügt, zur Begründung indessen einzig in pauschal gehaltener Form anführt, die umfassende Aktenlage sei nicht genügend berücksichtigt worden,
dass dergestalt die Beschwerde den inhaltlichen Mindestanforde-rungen offensichtlich nicht genügt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 15. Dezember 2010
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Schlagwörter

invalidity insuranceappeal admissibilityreasoning requirementsmanifestly incorrect factssimplified procedurecourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal met the Federal Supreme Court's minimum reasoning requirements under Art. 42 BGG and Art. 97 BGG.

Extrahierter Entscheid

The appeal did not sufficiently explain how the cantonal court violated federal law or why the factual findings were manifestly incorrect.

Extrahierte Begründung

Merely asserting arbitrariness and claiming the record was not fully considered is insufficient; the appellant must specifically show why the relevant facts were manifestly wrong or arbitrary.

Kernrechtsfrage

Whether the appeal could be considered in simplified procedure under Art. 108 BGG.

Extrahierter Entscheid

Yes; the manifest lack of sufficient reasoning justified non-entry in simplified procedure.

Extrahierte Begründung

Because the written submissions plainly failed the statutory pleading requirements, the President could decide without full proceedings.

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