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8C_914/2012 ΓÇó Late and formally defective appeal inadmissible
8C_914/2012Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung16.11.2012Dismissed
The claimant challenged a Federal Administrative Court non-entry decision in a social insurance matter, but his submissions to the Federal Supreme Court were filed after the 30-day time limit and did not meet the formal requirements for an appeal. The implied request to restore the missed deadline was also insufficient. The president therefore declined to enter into the filings under the simplified procedure and exceptionally waived court costs.
Art. 100 Abs. 1, Art. 42 Abs. 1 f. and Art. 108 Abs. 1 lit. a and b BGG; non-entry on an appeal filed out of time and in formally defective form. The 30-day appeal period is strict; a request for restoration must satisfy the statutory requirements and cannot cure a manifestly late filing if inadequately substantiated. Independently, an appeal brief that does not comply with the mandatory formal requirements is inadmissible. Where both defects are evident, the court may refuse entry in simplified proceedings. Costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG when the circumstances so justify.
{T 0/2}
8C_914/2012
Urteil vom 16. November 2012
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.
Verfahrensbeteiligte
K.________,
vertreten durch seine Ehefrau,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland,
Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid
des Bundesverwaltungsgerichts
vom 12. April 2010.
Nach Einsicht
in die Eingabe vom 3. Oktober 2012 gegen den Nichteintretensentscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 12. April 2010,
in die Verfügung des Bundesgerichts vom 9. Oktober 2012, worin u.a. auf die Voraussetzungen für die Wiederherstellung einer versäumten Rechtsmittelfrist hingewiesen wurde,
in die erneute Eingabe mit gleichzeitig gestelltem sinngemässen Fristwiederherstellungsgesuch vom 22. Oktober/2. November 2012,
in Erwägung,
dass die Eingaben des Beschwerdeführers nicht innert der 30-tägigen Rechtsmittelfrist (Art. 100 Abs. 1 BGG), sondern klarerweise verspätet (Art. 44-48 BGG) eingereicht worden sind, woran das - offensichtlich ungenügende - sinngemässe Fristwiederherstellungsgesuch nichts ändert (vgl. auch BGE 119 II 86 E. 2 S. 87 f. und 112 V 255 E. 2a S. 255 f. mit Hinweisen),
dass deshalb bereits aus diesem Grunde auf die offensichtlich unzulässigen Eingaben nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG),
dass überdies die Eingaben des Beschwerdeführers den in Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG statuierten Formerfordernissen offensichtlich nicht zu genügen vermögen, weshalb auch insoweit offensichtlich unzulässige Rechtsschriften (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG) vorliegen (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; s.a. BGE 123 V 335; 118 Ib 134; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 E. 2; RKUV 1998 Nr. U 299 S. 337),
dass demzufolge auf die - insgesamt offensichtlich unzulässigen - Eingaben im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht eingetreten werden kann,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren ausnahmsweise abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG),
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Eingaben vom 3. Oktober 2012 und vom 22. Oktober/2. November 2012 wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 16. November 2012
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Ursprung
Der Gerichtsschreiber: Batz