Complaint inadmissible for insufficient reasoning

8C_863/2008Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung24.10.2008Dismissed

Zusammenfassung

S. filed a complaint against a Zurich Administrative Court decision confirming the refusal of free legal aid in social welfare proceedings. The Federal Supreme Court held that the complaint failed to satisfy the minimum reasoning requirements of the BGG because it did not adequately contest the factual findings or the assessment of lack of prospects. It therefore did not enter into the complaint in simplified proceedings. Despite some improper wording in the filing, the Court waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; insufficient reasoning leads to non-entry. A federal complaint must state the relief sought and, in concise form, explain precisely how the challenged decision violates law. Where the appellant contests findings of fact, it must be shown in a substantiated manner that they are incorrect within the meaning of Art. 97(1) BGG and that the ensuing legal conclusions are unlawful. If these minimum requirements are not met, the Court may decline to enter in simplified proceedings. Under Art. 66(1) second sentence BGG, costs may exceptionally be waived even where the filing contains improper language.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_863/2008

Urteil vom 24. Oktober 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien
S.________, Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksrat Zürich, Selnaustrasse 32, 8001 Zürich
Stadt Zürich, Lindenhofstrasse 21, 8021 Zürich, vertreten durch die Stadt Zürich Support Sozialdepartement, Recht, Werdstrasse 75, 8036 Zürich,
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Militärstrasse 36, 8004 Zürich,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Fürsorge, unentgeltliche Rechtspflege

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. September 2008.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 15. Oktober 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. September 2008, VB.2008.00336, worin unter anderem das Gesuch von S.________ um unentgeltlichen Rechtsbeistand abgelehnt und die Ablehnung des identischen Gesuchs im Verfahren vor dem Bezirksrat Zürich bestätigt wurde,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nicht hinreichend entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen - insbesondere zur Frage der Aussichtslosigkeit der Beschwerde - rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass folglich im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass trotz der teils vorhandenen Ungebührlichkeiten in der Beschwerdeschrift in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 24. Oktober 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Schlagwörter

free legal aidadmissibilityreasoned complaintnon-entrycourt costssocial welfare