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8C_702/2010 ΓÇó Non-entry for insufficiently reasoned social insurance appeal
8C_702/2010Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung28.09.2010Inadmissible
The appellant challenged a cantonal unemployment-insurance decision, but his filing did not sufficiently engage with the decisive reasoning of the lower court. The Federal Supreme Court held that the appeal failed to satisfy the reasoning requirement under Art. 42 BGG and therefore, in simplified procedure, did not enter into the matter under Art. 108(1)(b) BGG. Court costs were waived.
Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; requirements of an appeal brief; an appeal must contain requests and a reasoning specifically addressing the decisive considerations of the challenged decision. A merely appellatory presentation of one’s own view is insufficient. If the reasoning requirement is not met, the court may decline to enter into the matter in simplified procedure without examining the merits.
{T 0/2}
8C_702/2010
Urteil vom 28. September 2010
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
D.________,
Beschwerdeführer,
gegen
beco Berner Wirtschaft, Arbeitsvermittlung, Rechtsdienst,
Lagerhausweg 10, 3018 Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 20. August 2010.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 31. August 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 20. August 2010,
in das Schreiben des Bundesgerichts vom 1. September 2010 an D.________, wonach die Beschwerde die gesetzlichen Formerfordernisse hinsichtlich Antrag und Begründung nicht zu erfüllen scheine und eine Verbesserung nur innert der Beschwerdefrist möglich sei,
in die daraufhin von D.________ am 2. September 2010 eingereichte Eingabe,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (Art. 95 BGG) verletzt,
dass die Begründung sachbezogen sein muss, d.h. sie muss sich auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids beziehen, die ausschlaggebend für dessen Ergebnis sind,
dass gemäss Entscheid der Versicherte ungeachtet dessen, ob er im fraglichen Zeitraum bereits bezugsberechtigt gewesen ist, zwecks Vermeidung einer (Teil-)Arbeitslosigkeit bereits gehalten war, sich hinreichend um neue Arbeit zu bemühen,
dass der Beschwerdeführer zwar seine Sicht der Dinge darlegt, ohne sich indessen mit den entscheidwesentlichen Aussagen im angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen,
dass dergestalt im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass auf die Erhebung von Kosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 28. September 2010
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Ursprung Grünvogel