Appeal inadmissible for insufficient reasoning

8C_691/2012Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung20.09.2012Inadmissible

Zusammenfassung

The claimant appealed a Zurich social insurance judgment to the Federal Supreme Court. Despite a prior warning order, the appeal contained neither a request nor sufficient reasoning showing how the cantonal decision violated federal law or was based on an obviously incorrect factual finding. The Federal Supreme Court therefore declined to enter on the appeal under the simplified procedure. Given the circumstances, it waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; requirements for admissibility of a federal appeal. A recourse must contain specific requests and a reasoned critique of the challenged decision; the appellant must engage with the decisive considerations and indicate, in a concise manner, which federal-law norms or fact-finding rules were violated. A merely abstract or unspecific submission does not constitute a valid legal remedy. Where the defect is not cured within the appeal period, the court may declare the appeal inadmissible without setting an additional time limit for improvement (consid. 1). Costs may be waived exceptionally under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.

Gesamter Gesetzestext

8C_691/2012 {T 0/2}

Urteil vom 20. September 2012
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
B.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 26. Juni 2012.

Nach Einsicht
in die Beschwerde der B.________ vom 7. September 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 26. Juni 2012,
in die Verfügung des Bundesgerichts vom 10. September 2012, worin B.________ auf die gesetzliche Regelung der Beschwerdefrist sowie die nicht mögliche Erstreckung der Rechtsmittelfrist hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person konkret mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt (BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),
dass die Beschwerde vom 7. September 2012 diesen Mindestanfor-derungen offensichtlich nicht genügt, da sie kein Begehren und auch keine ausreichende Begründung enthält, indem sich die Versicherte nicht in konkreter Weise mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt und namentlich weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG bzw. - soweit überhaupt beanstandet - eine entscheidwesentliche, offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben sollte,
dass deshalb, trotz entsprechender Hinweise des Bundesgerichts in der Verfügung vom 10. September 2012, innert der Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 und Art. 47 Abs. 1 BGG), kein gültiges Rechtsmittel eingereicht worden ist,
dass somit - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 20. September 2012
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Batz

Schlagwörter

admissibilityreasoning requirementnon-entrysocial insurancecourt costssimplified procedure