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8C_6/2008 ΓÇó Non-entry for insufficiently reasoned appeal in unemployment insurance case
8C_6/2008Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung25.04.2008Inadmissible
D.________ appealed a cantonal unemployment-insurance judgment to the Federal Supreme Court. The Court held that the appeal did not satisfy the statutory requirements of Art. 42 BGG because it lacked sufficiently specific requests and case-related reasoning showing how the cantonal decision violated the law. A later filing could not cure the defect because it was submitted after the appeal deadline. The Court therefore did not enter into the appeal under the simplified procedure and waived court costs, rendering the request for free legal aid moot.
Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 100 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; non-entry for defective appeal briefs: a federal appeal must contain specific requests and, in condensed form, a substantiated explanation showing in what respect the challenged decision breaches the law. Abstract or untargeted submissions are insufficient. Defects can be cured only within the appeal period; a belated supplementary filing is ineffective. Where the appeal is manifestly inadmissible for lack of proper reasoning, the Court may decide in simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. If no court costs are imposed, a request for legal aid becomes moot (consid. 1).
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8C_6/2008
Urteil vom 25. April 2008
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.
Parteien
D.________, Beschwerdeführerin,
gegen
beco Berner Wirtschaft, Abteilung Arbeitsvermittlung, Rechtsdienst, Lagerhausweg 10, 3018 Bern, Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Arbeitslosenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. November 2007.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 29. Dezember 2007 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 29. November 2007,
in die Mitteilung des Bundesgerichts an D.________ vom 4. Januar 2008, wonach ihre Beschwerde die gesetzlichen Formerfordernisse hinsichtlich Antrag und Begründung nicht zu erfüllen scheint und eine Verbesserung nur innert der Beschwerdefrist möglich ist,
in die daraufhin von D.________ dem Bundesgericht am 18. Januar 2008 zugesandte Eingabe,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG); die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452, 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit weiteren Hinweisen),
dass die Eingaben der Beschwerdeführerin den vorerwähnten Anforderungen - trotz der Hinweise des Bundesgerichts in der Mitteilung vom 4. Januar 2008 - nicht genügen, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass mithin kein gültiges Rechtsmittel vorliegt,
dass hieran auch die nachträgliche Eingabe vom 17. April 2008 nichts ändert, die nach Ablauf der Rechtsmittelfrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereicht worden ist,
dass von der Erhebung von Gerichtskosten abgesehen wird, weshalb sich das Begehren um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung als gegenstandslos erweist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 25. April 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Ursprung Batz