Unfallkausalität and disability pension under SUVA challenged

8C_587/2009Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung01.10.2009Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dismissed the insured person’s appeal against the Zurich Social Insurance Court and upheld SUVA’s decision granting a 23% disability pension and 15% integrity compensation after the 2004 accident. It confirmed that the medical file supported full work capacity in light, foot-protecting work, that the integrity impairment corresponded to SUVA’s table 5, and that no objectively verifiable additional complaints were established. The court also upheld the lower court’s refusal to recognize adequate causal connection between the accidents and the claimed psychological complaints. Court costs of CHF 750 were charged to the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 109 BGG; accident insurance, causal connection and integrity compensation: where the medical evidence supports full capacity for adapted work and no objectively verifiable additional impairment is shown, the Federal Supreme Court will not disturb the cantonal court’s appreciation of evidence. Adequate causality for psychological sequelae must be assessed by reference to the severity of the accident and the established adequacy criteria; if these are not met, the insurer is not liable for such complaints. In summary proceedings under Art. 109 BGG, an appeal that is manifestly unfounded may be rejected by summary reasoning (consid. 1-3).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_587/2009

Urteil vom 1. Oktober 2009
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichter Frésard, Maillard,
Gerichtsschreiber Kathriner.

Parteien
S.________, vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung (Kausalzusammenhang),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 6. Mai 2009.

Sachverhalt:
Mit Verfügung vom 26. Februar 2006 sprach die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) dem 1968 geborenen S.________ für die Folgen des am 6. Januar 2004 erlittenen Unfalls eine Invalidenrente von 23 % und eine Integritätsentschädigung von 15 % zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 19. Juni 2008 fest.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 6. Mai 2009 ab.
Mit Beschwerde lässt der Versicherte beantragen, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und ihm eine ganze Unfallrente sowie eine Integritätsentschädigung von 40 % zuzusprechen.

Erwägungen:

1.
Im angefochtenen Entscheid werden in materiell- und beweisrechtlicher Hinsicht die für die Beurteilung des Leistungsanspruchs massgeblichen Grundlagen sowie die diesbezügliche Rechtsprechung zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG).

2.
2.1 Nach umfassender Würdigung der medizinischen Aktenlage hat die Vorinstanz mit überzeugender Begründung dargelegt, dass der Beschwerdeführer aufgrund leichter arthrotischer Veränderungen im am linken oberen Sprunggelenk als Folge des Unfalls vom 6. Januar 2004 in einer fussschonenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist und der von SUVA-Kreisarzt Dr. med. W.________ auf 15 % festgelegte Integritätsschaden der SUVA-Integritätsentschädigungstabelle 5 entspricht. Was die übrigen beklagten Beschwerden betrifft, hat sie gestützt auf den überzeugenden Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 10. Januar 2006 (BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f.) zu Recht erwogen, dass die entsprechenden Untersuchungen keine objektiv nachweisbaren Beeinträchtigungen ergeben haben. Mit einlässlicher Begründung hat die Vorinstanz sodann den adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den Unfallereignissen vom 20. Dezember 2002 bzw. 6. Januar 2004 und den psychischen Beschwerden umfassend geprüft und einen solchen verneint.

2.2 Die Einwendungen in der Beschwerde, welche im Übrigen bereits im angefochtenen Entscheid, auf den verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend entkräftet wurden, vermögen nicht zu einer anderen Betrachtungsweise zu führen. Insbesondere ist auch die von der Vorinstanz im Rahmen der Adäquanzprüfung vorgenommene Qualifikation der Schwere der Unfallereignisse nicht zu beanstanden. Den Ausführungen der Vorinstanz zu den einzelnen Adäquanzkriterien kann vollumfänglich beigepflichtet werden.

3.
Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet, weshalb sie ohne Durchführung eines Schriftenwechsels, mit summarischer Begründung erledigt wird (Art. 109 BGG).

4.
Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 750.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. Oktober 2009
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Kathriner

Schlagwörter

accident insurancecausal connectionintegrity compensationdisability pensionmedical evidencepsychological complaintsadequate causalitycourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the insured is entitled to a full accident disability pension

Extrahierter Entscheid

The insured remained 100% fit for light foot-protecting work, so no full pension was due.

Extrahierte Begründung

The medical evidence showed only slight arthrotic changes in the left ankle; the cantonal court’s assessment of the evidence was convincing and the complaint raised no reason to depart from it.

Kernrechtsfrage

Whether the integrity impairment should be set at 40% instead of 15%

Extrahierter Entscheid

The 15% integrity compensation fixed by SUVA was correct.

Extrahierte Begründung

The court held that the SUVA physician’s assessment corresponded to SUVA integrity table 5 and that no objectively verifiable additional impairment was proven.

Kernrechtsfrage

Whether the alleged psychological complaints were causally attributable to the accidents

Extrahierter Entscheid

Adequate causal connection was denied.

Extrahierte Begründung

After examining the severity of the accidents and the ad hoc criteria, the court agreed that the required adequate causality between the accidents and the psychological complaints was lacking.

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