Non-entry on complaint for lack of threshold in security screening case

8C_58/2011Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung31.01.2011Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

Z.________, employed at SWISSINT, challenged a negative risk decision issued in the context of an extended personnel security screening. The Federal Administrative Court upheld that decision. On complaint to the Federal Supreme Court, the court held in simplified proceedings that the matter was not shown to be a monetary dispute reaching CHF 15,000 and that no legal question of fundamental importance was raised. It therefore did not enter into the complaint. Court costs were waived.

Omnilex-Regeste

Art. 83 lit. g, Art. 85 Abs. 1 lit. a and Abs. 2, Art. 42 Abs. 1 and 2, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; admissibility of complaints concerning personnel security screening in public-law employment relationships. A complaint is only admissible if the dispute is monetary and the minimum value in dispute is reached, or if a legal question of fundamental importance is demonstrated. The appellant bears the burden of alleging and substantiating these prerequisites unless they are evident from the challenged decision or the file. A negative security-screening assessment that merely authorizes, but does not compel, termination does not by itself establish the minimum value in dispute; if the employer remains free to decide on further employment, no monetary dispute is apparent. Absent such showing, the Federal Supreme Court does not enter into the complaint in simplified proceedings (consid. 1).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_58/2011

Urteil vom 31. Januar 2011
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte
Z.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Fachstelle für Personensicherheitsprüfungen
im Bereich Informations- und Objektsicherheit, Papiermühlestrasse 20, 3003 Bern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Öffentliches Personalrecht
(Personensicherheitsprüfung; Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid
des Bundesverwaltungsgerichts
vom 29. November 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 12. Januar 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. November 2010,

in Erwägung,
dass der 1975 geborene Z.________ beim Kompetenzzentrum SWISSINT des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS angestellt ist,
dass Bestandteil der Anstellungsbedingung eine durch die Fachstelle für Personensicherheitsprüfung durchzuführende erweiterte Personensicherheitsprüfung ist, deren negativer Ausgang gemäss Arbeitsvertrag zu einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses führen kann,
dass die Fachstelle am 25. November 2009 eine negative Risikoverfügung erliess,
dass diese Verfügung vom Bundesverwaltungsgericht mit Entscheid vom 29. November 2010 bestätigt worden ist,
dass Z.________ dagegen Beschwerde führt,
dass die Personensicherheitsprüfung Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisses ist und daher vor Bundesgericht nur anfechtbar ist, wenn es sich dabei um eine vermögensrechtliche Angelegenheit im Sinne von Art. 83 lit. g BGG handelt und der Streitwert mindestens 15'000 Franken beträgt oder sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 85 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG),
dass die Beschwerde führende Person gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG die vermögensrechtliche Natur der Streitigkeit wie auch das Erreichen des Mindeststreitwertes bzw. die Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung näher darzulegen hat, ausser dies ergebe sich ohne weiteres aus den Feststellungen des angefochtenen Entscheids oder den weiteren Angaben aus den Akten (BGE 136 III 60 E. 1.1 S. 62, SJ 2010 I 37 E. 3.2.1 [Urteil 8C_473/2009 vom 3. August 2009]),
dass überdies ganz allgemein in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, wobei Art. 95 ff. BGG die zulässigen Beschwerdegründe nennt,
dass es nicht genügt, den angefochtenen Entscheid wie in einem appellatorischen Verfahren zu kritisieren,
dass der Beschwerdeführer weder einen Streitwert von mindestens 15'000 Franken behauptet noch ein solcher auf der Hand liegt, da die negative Risikoverfügung das Kompetenzzentrum zwar berechtigt, aber keineswegs verpflichtet, das Arbeitsverhältnis zu beendigen, und die Arbeitgeberin beim Entscheid über die Form der Weiterbeschäftigung nicht an die Beurteilung der Beschwerdegegnerin gebunden ist (Art. 21 Abs. 4 Satz 2 BWIS),
dass ebenso wenig die Beantwortung einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Raum steht,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Kompetenzzentrum SWISSINT des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. Januar 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Schlagwörter

security screeningpublic employmentadmissibilityminimum amount in disputefundamental legal questionnon-entrycourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the complaint against the Federal Administrative Court's judgment was admissible under the BGG despite the security screening being part of a public-law employment relationship.

Extrahierter Entscheid

The complaint was inadmissible because the matter was not shown to be a monetary dispute of at least CHF 15,000 and no fundamental legal question arose.

Extrahierte Begründung

The negative risk decision merely authorized, but did not require, termination; the employer was not bound by the respondent's assessment when deciding on continued employment, so the monetary threshold was neither alleged nor evident. The appellant also failed to show a question of fundamental importance.

Kernrechtsfrage

Whether court costs should be charged for the non-entry decision.

Extrahierter Entscheid

No court costs were imposed.

Extrahierte Begründung

The court waived costs under the BGG provisions applicable to this simplified non-entry procedure.

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