Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning

8C_544/2010Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung16.07.2010Inadmissible

Zusammenfassung

H.________ filed a federal appeal against a decision of the Zurich Social Insurance Court in an unemployment insurance matter. The Federal Supreme Court held that the appeal was manifestly insufficiently reasoned: the appellant essentially repeated his previous submissions and did not show how the lower court’s reasoning or result violated law. The court therefore did not enter into the appeal in simplified procedure. It also waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 95 ff. BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; insufficiency of reasoning in a federal appeal. The appeal must state the requests and, in concise form, why the challenged act infringes law; merely reiterating previous arguments or presenting one’s own view does not satisfy the substantiation requirement. If the defect is manifest, the court may decide in simplified procedure and decline to enter into the matter (consid. 1). Under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, costs may be waived in appropriate circumstances.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_544/2010

Urteil vom 16. Juli 2010
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte
H.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, Arbeitslosenversicherung,
Stampfenbachstrasse 32, 8001 Zürich,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 6. Mai 2010.

Nach Einsicht
in die am 25. Juni 2010 persönlich überbrachte Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 6. Mai 2010,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennt dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,
dass der Beschwerdeführer letztinstanzlich im Wesentlichen wortwörtlich bereits vor Vorinstanz Vorgetragenes wiederholt bzw. seine Sicht der Dinge schildert, ohne aufzuzeigen, inwiefern die diesbezüglichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid oder das Urteil im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll,
dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden wird,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, dem Staatssekretariat für Wirtschaft und der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 16. Juli 2010

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Schlagwörter

unemployment insuranceinadmissibilityreasoning requirementsimplified procedurecourt costsfederal appeal