Non-entry for failure to pay cost advance

8C_479/2009Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung24.07.2009Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the appeal because the appellant failed to pay the court-ordered cost advance even within the extended deadline. In simplified procedure, the court issued a non-entry decision and ordered the appellant to pay court costs of CHF 300.

Regest

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the ordered cost advance after expiry of the grace period entails non-entry in simplified procedure. The warning requirement is satisfied once the party is expressly informed that failure to pay will result in non-entry; if the advance is still unpaid after the additional deadline, the appeal is inadmissible without further examination. Cost allocation follows Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_479/2009

Urteil vom 24. Juli 2009
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Parteien
S.________, vertreten durch Rechtsanwalt Peter Arnold,
Beschwerdeführer,

gegen

Röm.-kath. Kirchgemeinde X.________, vertreten durch Rechtsanwältin Marianne Imbach-Arnold,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Öffentliches Personalrecht (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 21. April 2009.

Nach Einsicht
in die Beschwerde des S.________ vom 27. Mai 2009 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 21. April 2009,
in die u.a. vom Bundesgericht erlassene Verfügung vom 30. Juni 2009, mit welcher S.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses innert einer Nachfrist bis zum 10. Juli 2009 verpflichtet wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer den Vorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet hat,
dass deshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 24. Juli 2009
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Schlagwörter

non-entrycost advancesimplified procedurecourt costspublic employment law