Appeal rejected for lack of proper reasoning

8C_460/2014Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung23.06.2014Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court held that the appellant's filing against the Zurich Social Insurance Court decision did not satisfy the minimum requirements of Art. 42 BGG, as it contained no request and no concrete legal reasoning. The appeal merely restated his own view of the case and did not show any legal error in the cantonal judgment. The court therefore did not enter into the appeal under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. Owing to the circumstances, no court costs were imposed.

Omnilex-Regeste

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG: an appeal must contain requests and, in concise form, reasons showing in what respect the challenged decision violates law; the appellant must engage specifically with the contested reasoning. Mere recitation of one's own factual version or general complaints does not satisfy the duty to reason. Where these minimum requirements are manifestly absent, the president may refuse entry under the simplified procedure. Under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG, costs may exceptionally be waived according to the circumstances.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}

8C_460/2014

Urteil vom 23. Juni 2014

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 30. April 2014.

Nach Einsicht
in die Beschwerde des A.________ vom 12. Juni 2014 gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. April 2014 betreffend Invalidenversicherung,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person konkret mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt (BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; vgl. auch BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 mit weiteren Hinweisen),
dass die Beschwerde vom 12. Juni 2014 diesen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sie kein Begehren enthält und sich der Versicherte nicht in konkreter Weise mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzt und namentlich weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht im Sinne von Art. 95 f. BGG Recht verletzt resp. - soweit überhaupt beanstandet - den Sachverhalt gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG qualifiziert unrichtig oder als auf einer Rechtsverletzung beruhend festgestellt haben sollte,
dass hieran die in der Beschwerde vorgetragenen Ausführungen, mit denen der Versicherte zur Hauptsache lediglich die eigene Sicht der Dinge schildert bzw. seinen Tagesablauf und die Krankengeschichte beschreibt, nichts zu ändern vermögen,
dass deshalb, bei allem Verständnis für die Lage des Beschwerdeführers, kein gültiges Rechtsmittel eingereicht wurde, weshalb auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,
dass es sich vorliegend rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 23. Juni 2014
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Batz

Schlagwörter

inadmissibilityreasoning requirementsocial insuranceappeal formalitycourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal met the formal requirements of Art. 42 BGG.

Extrahierter Entscheid

No. The filing lacked a request and did not engage concretely with the cantonal court's reasoning.

Extrahierte Begründung

An appeal must state requests and reasons; the appellant must explain specifically how the challenged decision violates law. Mere presentation of one's own version of events is insufficient.

Kernrechtsfrage

Whether the appeal could be entered into under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG.

Extrahierter Entscheid

No. Because no valid remedy was filed, the appeal was manifestly inadmissible and could be dismissed without entering into the merits.

Extrahierte Begründung

The deficiencies were obvious and remained uncured despite the appellant's submissions.

Kernrechtsfrage

Whether court costs should be charged for the federal proceedings.

Extrahierter Entscheid

No costs were levied in view of the circumstances.

Extrahierte Begründung

The court exercised its discretion under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG to waive costs.

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