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8C_441/2008 ΓÇó Non-entry for failure to cure formal defects
8C_441/2008Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung18.07.2008Inadmissible
The appellant challenged an unspecified cantonal insurance-court decision in invalidity insurance before the Federal Supreme Court. The court had previously pointed out formal defects, in particular missing annexes, and granted a grace period. Because the appellant did not cure the defect within the deadline, and the later submission still failed to satisfy the formal pleading requirements, the court issued a simplified non-entry decision under Article 108 BGG. The appellant was ordered to pay reduced court costs of CHF 300, taking account of his financial situation.
Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 BGG; form defects in a complaint and non-entry in simplified proceedings: If the Federal Supreme Court sets a grace period to remedy a formal defect, in particular missing annexes, and the defect is not cured within the prescribed deadline, the Court shall not enter into the matter under Art. 108 BGG. A subsequent submission does not render the remedy admissible unless it fully cures the notified defect and complies with the formal requirements of Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG. Court costs are borne by the losing party and may be reduced in consideration of financial hardship (Art. 66 Abs. 1 BGG).
8C_441/2008 {T 0/2}
Urteil vom 18. Juli 2008
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.
Parteien
H.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Unbekannten Beschwerdegegner.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den unbekannten Entscheid
eines kantonalen Versicherungsgerichts.
Nach Einsicht
in die als Beschwerde bezeichnete Eingabe des H.________ vom 28. Mai 2008 (Poststempel) gegen einen unbekannten Entscheid eines kantonalen Versicherungsgerichts,
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer den ihm u.a. vom Gericht gemäss Art. 42 Abs. 5 BGG angezeigten Formmangel der fehlenden Beilagen nicht innerhalb der mit Verfügung vom 29. Mai 2008 angesetzten, am 9. Juni 2008 abgelaufenen (Art. 44 - 48 BGG) Nachfrist behoben hat,
dass deshalb androhungsgemäss vorzugehen und auf die Eingabe im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist,
dass hieran auch die Eingabe des Beschwerdeführers vom 4. Juni 2008 (Poststempel) nichts ändert, weil der vom Gericht angezeigte Formmangel der fehlenden Beilagen nach wie vor nicht behoben worden ist,
dass überdies die genannten Eingaben den in Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG statuierten Formerfordernissen - trotz der Mitteilung des Bundesgerichts vom 29. Mai 2008 betreffend Gültigkeitsanforderungen an Rechtsschriften - nach wie vor nicht zu genügen vermögen,
dass entsprechend dem Verfahrensausgang die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (vgl. Art. 65 f. BGG), wobei seiner offenbar schwierigen finanziellen Situation bei der Festsetzung der Gerichtskosten Rechnung getragen wird (vgl. Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Eingaben vom 28. Mai und 4. Juni 2008 wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 18. Juli 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Ursprung Batz