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8C_353/2008 ΓÇó Non-entry for insufficiently substantiated social welfare complaint
8C_353/2008Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung07.05.2008Dismissed
The Federal Supreme Court held that the complainant’s filing against the Thurgau Administrative Court, framed as a complaint about delay of justice and interim measures in social welfare matters, did not meet the required substantiation standards. Because the complainant failed to show in a specific and detailed way how the cantonal decision violated constitutional rights, the court found no valid appeal and declined to enter into the matter in simplified procedure. It also waived court costs.
Art. 42 Abs. 1 und 2, Art. 106 Abs. 2, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; requirements for substantiation of a complaint against a cantonal decision or an alleged delay of justice. Where a challenge concerns the application of cantonal law, a free-standing complaint of cantonal-law violation is inadmissible; the appellant must expressly and specifically invoke and substantiate the infringement of constitutional rights. General references to the Constitution or to fundamental rights without a concrete, reasoned exposition do not satisfy the qualified duty to plead. If the filing is manifestly insufficient in this respect, the court may decline to enter in simplified procedure. Court costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.
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8C_353/2008
Urteil vom 7. Mai 2008
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.
Parteien
M.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, Frauenfelderstrasse 16, 8570 Weinfelden,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Fürsorge,
Beschwerde gegen das Verwaltungsgericht
des Kantons Thurgau
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 25. April 2008 (Poststempel) gegen das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau betreffend "Rechtsverzögerung/Gesuch um vorsorgliche Massnahmen",
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG u.a. die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennt dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,
dass bei Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen bzw. als verzögert gerügten Entscheid richten, die Verletzung blossen kantonalen Rechts keinen selbständigen Beschwerdegrund bildet; vielmehr hat der Beschwerdeführer darzulegen, inwiefern der beanstandete Akt gegen verfassungsmässige Rechte, wie etwa das Willkürverbot oder das Recht auf persönliche Freiheit, verstossen soll; hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht, weshalb insofern eine qualifizierte Rügepflicht besteht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; vgl. auch BGE 133 IV 286 ff.): es obliegt daher dem Beschwerdeführer namentlich klar und detailliert darzulegen, inwiefern der in Frage stehende Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll,
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 25. April 2008 diesen inhaltlichen Anforderungen offensichtlich nicht genügt, woran die blossen - in unsubstanziierter Weise vorgetragenen - Hinweise u.a. auf die "Schweizer Bundesverfassung" und die "existentiellen Grundrechte" nichts zu ändern vermögen,
dass mithin kein gültiges Rechtsmittel vorliegt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau und der Gemeinde X.________ schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 7. Mai 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Ursprung Batz