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8C_342/2011 ΓÇó Non-entry due to defective appeals in unemployment insurance case
8C_342/2011Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung30.09.2011Dismissed
The Swiss Federal Supreme Court dealt with two appeals against decisions of the Zurich Social Insurance Court in an unemployment insurance matter. The appellant failed to submit the missing appealed decisions and did not remedy further formal defects despite deadlines and reminders from the court. Because the appeals did not satisfy the formal requirements of Art. 42 BGG, the court held them manifestly inadmissible and did not enter into the merits. In view of the circumstances, it exceptionally waived court costs under Art. 66(1) sentence 2 BGG.
Art. 42 Abs. 1, 2 und 5 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; form requirements and non-entry on appeal. An appeal is inadmissible where the appellant, after due indication, fails within the prescribed period to cure missing attachments or other manifest formal defects. If the remedy is not supplemented despite the court's notice, the appeal does not meet the minimum substantiation and form requirements and the simplified non-entry procedure under Art. 108 BGG applies. In such cases, the competent single judge/presiding judge may decide, and court costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.
{T 0/2}
8C_342 + 343/2011
Urteil vom 30. September 2011
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.
Verfahrensbeteiligte
Z.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Unia Arbeitslosenkasse,
Werdstrasse 36, 8036 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerden gegen zwei Entscheide des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 15. März 2011.
Nach Einsicht
in die Beschwerden des Z.________ vom 2. Mai 2011 (Poststempel) gegen zwei Entscheide des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 15. März 2011,
in die Verfügungen des Bundesgerichts vom 6. Mai 2011 u.a. betreffend fehlende Beilagen (angefochtene Entscheide) und mangelhafte Beschwerden sowie Nichtverlängerung bzw. Wiederherstellung von Rechtsmittelfristen,
in die u.a. am 8. August 2011 erfolgten Mitteilungen an den Versicherten, die unbeantwortet geblieben sind,
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer die ihm u.a. vom Gericht gemäss Art. 42 Abs. 5 BGG angezeigten Formmängel der fehlenden Beilagen (angefochtene Entscheide) nicht innerhalb der mit Verfügungen vom 6. Mai 2011 angesetzten und längst abgelaufenen (Art. 44-48 BGG) Nachfristen behoben hat, weshalb schon aus diesem Grunde zwei unzulässige Rechtsmittel vorliegen,
dass die Beschwerden überdies den in Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG statuierten Formerfordernissen offensichtlich nicht zu genügen vermögen (BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.), und der Versicherte auch nach den Hinweisen des Bundesgerichts auf die innert der Beschwerdefrist noch bestehende Möglichkeit der Behebung des Mangels keine Verbesserung eingereicht hat, wobei die Mitteilungen des Gerichts vom 8. August 2011 - wie bereits die Verfügungen vom 6. Mai 2011 - unbeantwortet geblieben sind,
dass deshalb auf die - offensichtlich unzulässigen - Beschwerden in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht eingetreten werden kann,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren ausnahmsweise abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 30. September 2011
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Ursprung
Der Gerichtsschreiber: Batz