Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning

8C_339/2010Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung28.05.2010Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The insured person appealed a cantonal decision that had left his disability pension unchanged. The Federal Supreme Court held that the appeal did not satisfy the statutory reasoning requirements because it challenged the facts only in an appellatory manner and failed to show any concrete legal error or manifestly incorrect fact-finding. It therefore declined to enter into the appeal in simplified proceedings under Art. 108(1)(b) BGG. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 300.

Omnilex-Regeste

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG: An appeal must, in concise form, state the relief sought and set out why the contested decision violates federal law; mere appellatory criticism of factual findings is insufficient. If the pleading does not address the lower court's reasoning and does not show manifestly incorrect fact-finding or legal error, the Federal Supreme Court may refuse to enter into the appeal in simplified proceedings without granting a cure period. Costs are allocated according to Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_339/2010

Urteil vom 28. Mai 2010
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
S.________,
vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozial-versicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 16. März 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 22. April 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 16. März 2010, in welchem nach Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der im Recht gelegenen und eingeholten Arztberichte das kantonale Gericht zum Schluss gelangt ist, dass trotz gewisser Veränderungen des Gesundheitszustandes mit Bezug auf die für die Invaliditätsbemessung massgebende Arbeitsfähigkeit und damit in anspruchsrelevanter Hinsicht seit Juli 2001 keine für eine Rentenrevision erforderliche Änderung in den massgeblichen Verhältnissen eingetreten ist, weshalb dem Versicherten u.a. die ihm mit Wirkung ab Oktober 2000 zugesprochene Viertelsrente der Invalidenversicherung weiterhin zusteht,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 22. April 2010 diesen Anforderungen nicht genügt, werden darin zwar von der Vorinstanz getroffene Sachverhaltsfeststellungen zum Gesundheitszustand des Versicherten in Frage gestellt, ohne indessen auf die dazugehörigen Erwägungen konkret einzugehen und dabei aufzuzeigen, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig oder auf einer Rechtsverletzung gemäss Art. 95 BGG beruhend und die darauf basierenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollten; die - soweit nicht blosse Wiederholungen darstellenden und insofern zum Vornherein unzulässigen (BGE 134 II 244 E. 2.1 und 2.3 S. 245 ff.) - Einwendungen erschöpfen sich zur Hauptsache in appellatorischer Kritik, was rechtsprechungsgemäss ungenügend ist (BGE 130 I 290 E. 4.10 S. 302; statt vieler: Urteile 9C_175/2010 vom 9. März 2010, 8C_1064/2009 vom 5. Februar 2010 und 8C_1040/2009 vom 29. Januar 2010; vgl. auch LAURENT MERZ, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 53 zu Art. 42 BGG und dortige Hinweise),

dass deshalb - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (BGE 134 II 244) - im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass dem Verfahrensausgang entsprechend die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG)

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 28. Mai 2010

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Schlagwörter

invalidity insuranceappeal admissibilityreasoning requirementappellatory criticismnon-entrycourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal met the Federal Supreme Court's reasoning requirements under Art. 42 BGG

Extrahierter Entscheid

The appeal did not sufficiently explain how the cantonal judgment violated law or relied on manifestly incorrect fact-finding.

Extrahierte Begründung

The appellant merely disputed factual findings and raised mainly appellatory criticism without addressing the lower court's reasoning or showing an error under Arts. 95 and 97 BGG.

Kernrechtsfrage

Whether the court could enter into the appeal in simplified proceedings under Art. 108 BGG

Extrahierter Entscheid

No; the court declined to enter into the appeal without granting a cure period.

Extrahierte Begründung

Because the pleading was manifestly deficient under Art. 42 BGG, summary non-entry was appropriate under Art. 108(1)(b) BGG.

Kernrechtsfrage

Allocation of court costs

Extrahierter Entscheid

Court costs were charged to the appellant.

Extrahierte Begründung

Costs follow the result of the proceedings under Art. 66(1) BGG.

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