Appeal inadmissible for insufficient reasoning

8C_30/2012Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung07.02.2012Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dismissed an appeal in an invalidity-insurance matter as inadmissible because the appellant did not submit a legally sufficient request or reasoning under Art. 42 BGG. The appeal did not specifically address the cantonal court's reasoning, and any later submission of 26 January 2012 came too late to cure the defect. The court proceeded under the simplified procedure and waived court costs.

Omnilex-Regeste

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2, Art. 106 Abs. 2, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; requirements for admissibility of a federal appeal. The appeal must contain conclusions and a concise, reasoned critique of the contested decision, showing specifically in what respect the previous decision infringes federal law. The Federal Supreme Court is bound by the facts established below unless they are alleged and demonstrated to be manifestly incorrect or legally defective. Merely abstract or unsubstantiated criticism is insufficient. Defects not cured within the appeal period justify non-entry in the simplified procedure (consid. 1). Costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG when the court does not enter into the matter.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_30/2012

Urteil vom 7. Februar 2012
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte
K.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen
vom 16. November 2011.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 11. Januar 2012 gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen, Abteilung III, vom 16. November 2011,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person konkret mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt (BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),
dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und es davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 II 304 E. 2.4 und 2.5 S. 313 f. mit Hinweisen),
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass daran die Eingabe vom 26. Januar 2012 nichts zu ändern vermag, da sie nach Ablauf der Beschwerdefrist ergangen ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, Abteilung III, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. Februar 2012

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel

Schlagwörter

inadmissibilityreasoned appealfederal supreme courtinvalidity insurancesimplified procedurecourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the federal appeal met the formal requirements of Art. 42 BGG and could be heard

Extrahierter Entscheid

The appeal did not satisfy the minimum reasoning requirements and contained no legally sufficient request; the court therefore could not examine the merits.

Extrahierte Begründung

The appellant failed to engage specifically with the reasoning of the cantonal judgment and did not show, in a precise manner, why the findings of fact were allegedly incorrect or legally flawed.

Kernrechtsfrage

Whether the filing of 26 January 2012 could cure the defects in the appeal

Extrahierter Entscheid

No. The supplementary filing could not be considered because it was submitted after the appeal deadline.

Extrahierte Begründung

An untimely submission cannot remedy the absence of adequate reasoning within the appeal period.

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