Appeal inadmissible against remand decision in accident insurance

8C_286/2013Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung04.06.2013Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dealt with an appeal against a cantonal social insurance decision that had set aside SUVA’s objection decision and remanded the matter for further clarification and a new decision. It held that this was an interlocutory decision. The appellant neither alleged nor demonstrated an irreparable disadvantage, and the conditions for immediate review to avoid extensive evidentiary proceedings were also not met. The appeal was therefore manifestly inadmissible and not entered into in simplified proceedings. Court costs of CHF 300 were charged to the appellant.

Regest

Art. 93 BGG; appeal against remand decision in accident insurance proceedings; admissibility of an appeal against an interlocutory decision requires either an irreparable disadvantage within the meaning of Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, which must be pleaded and established by the appellant, or the conditions of Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG. A disadvantage is irreparable only if it cannot later be remedied by a favourable final judgment. The mere fact that a remand order may become unnecessary through immediate allowance of the appeal does not suffice for lit. b unless a considerable expenditure of time or costs for an extensive evidentiary procedure would thereby be avoided. If neither ground is shown, the appeal is manifestly inadmissible and may be dealt with in summary procedure under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG (consid. 1).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_286/2013

Urteil vom 4. Juni 2013
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte
S.________,
vertreten durch Susanne Friedauer, substituiert durch Rechtsanwältin Regula Aeschlimann Wirz,
Beschwerdeführerin,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 19. Februar 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 18. April 2013 (Poststaufgabe) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. Februar 2013,

in Erwägung,
dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid den Einspracheentscheid vom 16. November 2011 der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) aufhob und die Sache zu weiterer Abklärung und anschliessendem neuen Entscheid im Sinne der Erwägungen zurückwies,
dass es sich beim vorinstanzlichen Entscheid um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt (vgl. BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481),
dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG),
dass ein Nachteil im Sinne von lit. a erst irreparabel ist, wenn er nicht später mit einem günstigen Endurteil in der Sache behoben werden könnte (BGE 137 III 522 E. 1.3 mit Hinweisen, S. 525),
dass ein solcher Nachteil überdies bei der Beschwerde führenden Person ausgewiesen sein muss,
dass solches weder geltend gemacht (zur diesbezüglichen Begründungspflicht: BGE 134 III 426 E. 1.2 in fine mit Hinweisen) noch erkennbar ist (vgl. BGE 133 V 477 E. 5.2.4 S. 484 und Urteil 8C_188/2012 vom 27. März 2012),
dass ebenso wenig ein Eintreten auf die Beschwerde gestützt auf lit. b angezeigt ist,
dass nämlich, selbst wenn mit einer Gutheissung der Beschwerde direkt ein sofortiger Endentscheid herbeigeführt werden könnte und damit die im Rückweisungsentscheid angeordneten ergänzenden Sachverhaltsabklärungen obsolet würden, damit praxisgemäss kein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne dieser Bestimmung erspart würde (dazu statt vieler: Urteile 8C_268/2013 vom 3. Mai 2013 und 8C_906/2012 vom 7. Dezember 2012, je mit Hinweisen),
dass sich dergestalt die Beschwerde insgesamt als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG erledigt wird,
dass die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. Juni 2013
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel

Schlagwörter

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