Inadmissibility of appeal against remand order

8C_268/2013Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung03.05.2013Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court declared an appeal inadmissible against a cantonal social-insurance judgment that had annulled the IV decision and remanded the case for further clarification. It held that the remand order was an interim decision under Art. 93 BGG. The appellant neither alleged nor demonstrated an irreparable disadvantage, and the alternative ground of immediate final decision under Art. 93(1)(b) BGG was also not met because no substantial saving of time or costs for extensive evidence-taking was shown. The appeal was dealt with in simplified procedure, and CHF 300 in court costs were imposed on the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 93 BGG; admissibility of an appeal against a remand decision; a cantonal judgment annulling an administrative decision and returning the case for further investigation is, as a rule, an interim decision. Such a decision is immediately appealable only if the appellant substantiates an irreparable disadvantage under Art. 93(1)(a) BGG or if Art. 93(1)(b) BGG is met. The mere fact that an immediate allowance of the appeal would render further evidentiary proceedings unnecessary does not suffice; the provision requires a significant saving of time or costs for extensive evidence-taking. The burden of alleging and demonstrating the admissibility requirements lies with the appellant (consid. 1).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_268/2013

Urteil vom 3. Mai 2013
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte
P.________, vertreten durch
Rechtsanwalt Thomas Laube,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau,
Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 27. Februar 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 15. April 2013 gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 27. Februar 2013,

in Erwägung,
dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die Verfügung vom 21. Mai 2012 der IV-Stelle des Kantons Aargau aufhob und die Sache zu weiterer Abklärung und anschliessender Neuverfügung im Sinne der Erwägungen zurückwies,
dass es sich beim vorinstanzlichen Entscheid um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt (vgl. BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481),
dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG),
dass ein Nachteil im Sinne von lit. a erst irreparabel ist, wenn er nicht später mit einem günstigen Endurteil in der Sache behoben werden könnte (BGE 137 III 522 E. 1.3 mit Hinweisen, S. 525),
dass ein solcher Nachteil überdies bei der Beschwerde führenden Person ausgewiesen sein muss,
dass solches weder geltend gemacht (zur diesbezüglichen Begründungspflicht: BGE 134 III 426 E. 1.2 in fine mit Hinweisen) noch erkennbar ist (vgl. BGE 133 V 477 E. 5.2.4 S. 484 und Urteil 8C_188/2012 vom 27. März 2012),
dass der Beschwerdeführer statt dessen ein Eintreten auf die Beschwerde gestützt auf lit. b für angezeigt erachtet,
dass er dabei an sich zu Recht ausgeführt, eine Gutheissung der Beschwerde würde einen sofortigen Endentscheid herbeiführen und dabei die im Rückweisungsentscheid angeordneten ergänzenden Sachverhaltsabklärungen obsolet erscheinen lassen,
dass damit indessen praxisgemäss kein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne von lit. b der genannten Bestimmung erspart würde (dazu statt vieler: Urteil 8C_906/2012 vom 7. Dezember 2012 mit Hinweisen),
dass sich dergestalt die Beschwerde insgesamt als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG erledigt wird,
dass der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, dem Bundesamt für Sozialversicherungen, der NAB-2 Sammelstiftung, Baden, und der BVG-Sammelstiftung Swiss Life, Zürich, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 3. Mai 2013

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel

Schlagwörter

admissibilityinterim decisionremandirreparable harmsimplified procedurecourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal against the cantonal remand decision was admissible under Art. 93 BGG

Extrahierter Entscheid

The remand decision was an interim decision, and neither an irreparable harm under Art. 93(1)(a) BGG nor the conditions of Art. 93(1)(b) BGG were shown.

Extrahierte Begründung

The appellant did not allege or demonstrate an irreparable disadvantage, and the requested immediate decision would not save substantial time or costs for extensive evidence-taking as required by practice.

Kernrechtsfrage

Allocation of court costs

Extrahierter Entscheid

Court costs were imposed on the appellant.

Extrahierte Begründung

As the appeal was not entered into, the appellant had to bear the costs under Art. 66 BGG.

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