Non-entry for insufficiently reasoned SUVA appeal

8C_244/2011Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung07.04.2011Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into an appeal against a cantonal social insurance judgment concerning SUVA's refusal to reconsider, revise, or reopen a 1980 benefit-stoppage decision. It held that the appeal failed to satisfy the reasoning requirements of Art. 42 BGG because it did not address the decisive grounds of the cantonal decision, namely the lack of an appealable refusal to reconsider, the expired revision period, and the absence of a natural causal link for alleged late consequences. The request for free legal aid was rejected as the appeal was hopeless. No court costs were levied.

Omnilex-Regeste

Art. 42 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a and b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG; admissibility of a federal appeal and summary non-entry for insufficient reasoning. The appeal must, in a substantiated and case-specific manner, engage with the decisive considerations of the challenged judgment and show, briefly and precisely, where the lower court allegedly violated federal law; a mere repetition of the party's own factual assertions is insufficient (consid. 1). If the reasoning defect is manifest, the President may decide in simplified procedure not to enter into the appeal. Free legal aid is to be refused when the appeal lacks any reasonable prospects of success (consid. 2).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_244/2011

Urteil vom 7. April 2011
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte
K.________,
vertreten durch die F.________ GmbH,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 15. Oktober 2009.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 24. März 2011 gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 15. Oktober 2009,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG),
dass die Begründung sachbezogen sein muss, damit aus ihr ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen),
dass dies ein Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen voraussetzt (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f. mit weiteren Hinweisen),
dass das kantonale Gericht, soweit auf die Beschwerde einzutreten sei, den Einspracheentscheid der SUVA vom 15. Juli 2006 bestätigte, mit welchem auf die Eingabe des Versicherten vom 12. Januar 2006, soweit als Gesuch um Wiedererwägung der Leistungseinstellungsverfügung vom 11. November 1980 verstanden, nicht eingetreten und, soweit sie als Gesuch um Revision derselben Verfügung vom 11. November 1980 oder als Rückfall- oder Spätfolgenmeldung entgegen zu nehmen, abgewiesen wurde,
dass es ausführte, gegen ein Nichteintreten auf ein Wiederwägungsgesuch stünde kein Rechtsmittel offen, sodann sei die Frist von 10 Jahren, innert welcher in Anlehnung an Art. 67 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 55 Abs. 1 ATSG die Verfügung vom 11. November 1980 allenfalls hätte in Revision gezogen werden können, längstens abgelaufen,
dass es weiter das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 17. Mai 1979 und den rund 26 Jahre später als Rückfall bzw. Spätfolge gemeldeten Beschwerden verneinte,
dass sich der Beschwerdeführer mit diesen entscheidwesentlichen Erwägungen nicht hinreichend auseinandersetzt, wenn er einzig behauptet, vor dem Unfall beschwerdefrei gewesen zu sein, um daraus abzuleiten, die SUVA habe seinen damaligen Gesundheitszustand nicht korrekt erfasst,
dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, womit das vereinfachte Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG zur Anwendung gelangt,
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde (Art. 64 Abs. 1 BGG) abzuweisen ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. April 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Schlagwörter

admissibilityreasoning requirementsocial insuranceunfall insurancefree legal aidnon-entryrevisionreconsiderationcausal link

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the federal appeal met the reasoning requirements of Art. 42 BGG.

Extrahierter Entscheid

The appeal did not sufficiently engage with the decisive reasons of the cantonal judgment and was therefore inadmissible in simplified procedure.

Extrahierte Begründung

The appellant merely asserted he had been symptom-free before the accident, without addressing the cantonal court's key findings on non-reviewability of the reconsideration request, expiry of the revision period, and lack of natural causal connection.

Kernrechtsfrage

Whether the request for free legal aid should be granted.

Extrahierter Entscheid

Free legal aid was denied because the appeal had no prospects of success.

Extrahierte Begründung

Under Art. 64 BGG, legal aid is unavailable when the appeal is manifestly hopeless; the deficient reasoning made the appeal unsuccessful from the outset.

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