Non-entry for insufficiently reasoned social insurance appeal

8C_185/2011Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung11.03.2011Inadmissible

Zusammenfassung

The complainant appealed to the Federal Supreme Court against a cantonal judgment concerning invalidity insurance. In the federal complaint she relied only on her financial difficulties and other personal circumstances and asked for a friendly solution, without showing why the cantonal court’s refusal of a pension was unlawful or submitting a proper request. The Court found the reasoning defect obvious and, in simplified proceedings, did not enter into the complaint. It also waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 95 ff. BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG: Requirements of the reasoning of a federal complaint. The pleading must contain requests and a concise statement of the reasons showing in what respect the challenged decision infringes federal law; it is insufficient to invoke only personal hardship or to seek an amicable solution without engaging with the reasoning of the cantonal decision. If the deficiency is manifest, the court may decline to enter in simplified proceedings. Under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, court costs may be waived.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_185/2011

Urteil vom 11. März 2011
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte
L.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rubiswilstrasse 8, 6438 Ibach,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 19. Januar 2011.

Nach Einsicht
in die am 4. März 2011 ergänzte Beschwerde vom 23. Februar 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 19. Januar 2011,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennt dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,
dass die Beschwerdeführerin letztinstanzlich einzig auf ihre finanziell angespannte Situation sowie weitere Lebensumstände verweist und um eine "gütliche Lösung" ersucht, da die Anspruchsvoraussetzungen für eine Invalidenrente erfüllt seien,
dass damit nicht näher dargetan ist, inwiefern die einen Rentenanspruch verneinenden Erwägungen der Vorinstanz oder das Urteil im Ergebnis rechtswidrig im Sinne von Art. 95 ff. BGG sein sollen,
dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,
dass die Eingaben überdies keinen hinreichenden Antrag enthalten,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 11. März 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Schlagwörter

admissibilityreasoning requirementinvalidity insurancesimplified procedurecourt costs