Non-entry for insufficient constitutional reasoning in social welfare appeal

8C_152/2011Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung01.03.2011Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the appellant’s challenge to the cantonal judgment confirming refusal to reconsider a welfare sanction warning. It held that, in a case governed by cantonal administrative law, the appellant had to explain specifically how constitutional rights were violated, which the filing failed to do. The case was decided in the simplified procedure. No court costs were charged.

Regest

Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 and Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; requirement of substantiation in constitutional complaints against cantonal-law decisions. Where the challenged cantonal decision is not directly governed by federal law, the appellant must set out in a reasoned manner which constitutional rights were violated and how. A merely extensive or unstructured submission that does not address the constitutional dimension of the contested reasoning is manifestly insufficient and leads to non-entry in summary procedure. Under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG, costs may exceptionally be waived in such proceedings.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_152/2011

Urteil vom 1. März 2011
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte
K.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Fürsorgebehörde X.________,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz
vom 20. Januar 2011.

Nach Einsicht
in die beim Bundesgericht mit zwei separaten Postsendungen eingereichten Eingaben vom 18. Februar 2011,
in die vom Bundesgericht am 22. Februar 2011 erfolgte Überweisung der einen, sich gegen den Beschluss der gemeindlichen Fürsorgebehörde vom 9. Februar 2011 gerichteten Eingabe an den Regierungsrat des Kantons Schwyz,

in Erwägung,
dass sich die zweite, den Titel "Entscheid vom 20. Januar 2011" tragende Eingabe gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 20. Januar 2011 richtet, worin die kommunal verweigerte Wiedererwägung der am 21. Januar 2010 (rechtskräftig) verfügten Androhung der Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe wegen verweigerter Mitwirkung bestätigt worden ist,
dass dieser Entscheid gestützt auf kantonales Verwaltungsrecht ergangen ist, weshalb es gemäss Art. 42 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG an der Beschwerdeführerin liegt, darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen verfassungsmässige Rechte verstossen soll (BGE 134 I 313 E. 315; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254),
dass die (umfangreiche) Eingabe der Beschwerdeführerin dieser inhaltlichen Mindestanforderung offensichtlich nicht genügt, da ihr nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern das verweigerte Eintreten auf das Wiedererwägungsgesuch vom 29. März 2011 verfassungsmässige Rechte verletzt haben soll,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. März 2011
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Schlagwörter

social welfareconstitutional substantiationnon-entrysummary procedurecourt costs