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8C_144/2013 ΓÇó No entry for lack of exhaustion of cantonal remedies
8C_144/2013Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung22.02.2013Inadmissible
The applicant directly seized the Federal Supreme Court with a request for superprovisional relief concerning social assistance, dental-treatment coverage, and legal aid in a pending cantonal social welfare complaint. The Court held that the mandatory cantonal remedy path had not been exhausted: the Aargau Administrative Court is the required first appellate instance, including for complaints of denial or delay of justice. The submission was therefore inadmissible. In view of the circumstances, the Court waived court costs, rendering the cost-exemption request moot.
Art. 86 Abs. 1 lit. d, Abs. 2 BGG; § 58 Abs. 2 Sozialhilfe- und Präventionsgesetz des Kantons Aargau: The Federal Supreme Court will not enter a direct complaint where the mandatory cantonal appellate remedy has not been exhausted. In social welfare matters, the designated cantonal administrative court is the first appellate instance; this also applies to complaints alleging denial or delay of justice against the department. The Court of review may be seized only after the inner-cantonal remedy path has been used. Where costs are waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, a separate request for cost exemption becomes moot.
{T 0/2}
8C_144/2013
Urteil vom 22. Februar 2013
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Departement Gesundheit und Soziales
des Kantons Aargau, Kantonaler Sozialdienst, Obere Vorstadt 3, 5001 Aarau,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung; Rechtsverzögerung),
Nach Einsicht
in die Eingabe vom 14. Februar 2013 (Poststempel), mit welcher A.________ um superprovisorische rückwirkende Erhöhung der Sozialhilfe, der Kostengutsprache für zahnmedizinische Behandlungen und Prozesskostenhilfe in einem beim Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau, Kantonaler Sozialdienst, Beschwerdestelle SPG, hängigen Beschwerdeverfahren gegen Entscheide des Stadtrats Zofingen ersucht,
in Erwägung,
dass er sein Gesuch mit der zögerlichen Verfahrenserledigung der beim Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau anhängigen Sozialrechtsstreitigkeit begründet,
dass das Bundesgericht abgesehen von hier nicht weiter interessierenden Ausnahmen (s. Art. 120 BGG) lediglich als Rechtsmittelinstanz angerufen werden kann,
dass dabei vorgängig der innerkantonale Instanzenzug ausgeschöpft worden sein muss (für die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten: Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 90 ff. BGG),
dass gemäss § 58 Abs. 2 Sozialhilfe- und Präventionsgesetz des Kantons Aargau das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau die gegen Entscheide des Departements Gesundheit und Soziales zunächst anzurufende Rechtsmittelinstanz ist,
dass diese auch für allfällige gegen das Departement gerichtete Rechtsverweigerungs- oder Rechtsverzögerungsbeschwerden zuständig wäre,
dass dieser Rechtsmittelweg zwingend vorgegeben ist,
dass daher auf die Eingabe vom 14. Februar 2013 ungeachtet dessen, dass der Einleger bewusst direkt das Bundesgericht angerufen hat, nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit sich das in der Eingabe ebenfalls gestellte Gesuch um Gerichtskostenbefreiung als gegenstandslos erweist,
erkennt die Präsidentin:
1.
Auf die Eingabe vom 14. Februar 2013 wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 22. Februar 2013
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Leuzinger
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel