Invalidity pension denial upheld; appeal dismissed

8C_137/2007Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung08.02.2008Dismissed

Zusammenfassung

The claimant challenged the denial of an invalidity pension by the St. Gallen IV office and asked either for a pension or, subsidiarily, for a remittal for a new medical report. The Federal Court held that review was limited to the facts existing up to the objection decision of 18 April 2006, so the alleged later deterioration after a January 2007 accident could not be considered. It also found no legal error in the cantonal court’s assessment of the valid income or in the 10% disability-related deduction from the invalid income. The appeal was dismissed in simplified proceedings, and court costs of CHF 500 were charged to the appellant.

Regest

Art. 82 ff., 95 f., 105 Abs. 1 and 2, 109 BGG; invalidity pension review and scope of federal judicial scrutiny: the Federal Court is bound by the facts established by the previous instance, subject only to correction of manifestly incorrect findings or legal error. Subsequent deterioration of health after the objection decision is not relevant to the assessment of entitlement. The determination of the disability-related deduction from the invalid income is a discretionary assessment; it may be reviewed only for unlawful exercise of discretion, not for a mere different appreciation of the circumstances (consid. 1).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_137/2007

Urteil vom 8. Februar 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterinnen Widmer, Leuzinger,
Gerichtsschreiberin Durizzo.

Parteien
A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. René Ernst, Dufourstrasse 32, 8008 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 15. März 2007.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle des Kantons St. Gallen den Rentenanspruch des A.________, geboren 1970, mit Verfügung vom 1. Februar 2006 und Einspracheentscheid vom 18. April 2006 mangels rentenbegründender Invalidität abgelehnt hat,
dass das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 15. März 2007 abgewiesen hat,
dass A.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihm eine angemessene Invalidenrente zuzusprechen, eventualiter sei die Sache zurückzuweisen zur Anordnung eines neuen ärztlichen Gutachtens,
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG erhoben werden kann,
dass das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG),
dass das kantonale Gericht die zur Beurteilung des Rentenanspruchs erforderlichen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt hat (Art. 109 Abs. 3 BGG),
dass der Beschwerdeführer letztinstanzlich eine massive Verschlechterung seines Gesundheitszustandes zufolge eines Verkehrsunfalls am 7. Januar 2007 geltend macht,
dass sich die richterliche Überprüfungsbefugnis auf den Sachverhalt beschränkt, wie er sich bis zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 18. April 2006 entwickelt hat (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169),
dass das kantonale Gericht einlässlich erläutert hat, weshalb nicht auf das vom Beschwerdeführer angeführte Valideneinkommen abzustellen ist,
dass es sich bei der Festsetzung des leidensbedingten Abzugs um einen typischen Ermessensentscheid handelt, der einer Korrektur höchstens bei rechtsfehlerhafter Ausübung des Ermessens durch das kantonale Gericht zugänglich wäre, weshalb dem Antrag auf Reduktion des Invalideneinkommens um 20 % statt der von der Vorinstanz gewährten von 10 % nicht gefolgt werden kann,
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist und im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG, ohne Durchführung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid, erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, der Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 8. Februar 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Ursprung Durizzo

Schlagwörter

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