SUVA benefits and further expert evidence rejected

8C_116/2007Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung22.06.2007Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The claimant challenged the Zurich Social Insurance Court's confirmation of SUVA's decisions concerning two accidents. He sought further independent medical investigations, a fresh ruling on benefits, and reimbursement of the cost of a private supplementary expert report. The Federal Supreme Court held that the cantonal court had correctly found only the left-knee complaints to be accident-related, while shoulder, back, and psychological complaints were not compensable. It found no need for a new expert opinion and upheld both the pension/integrity compensation for the first accident and the termination of benefits for the second accident. The appeal was dismissed and costs of CHF 500 were charged to the claimant.

Omnilex-Regeste

Art. 109 BGG; simplified procedure for manifestly unfounded appeals in accident insurance matters; the Federal Supreme Court will uphold the cantonal assessment where the medical file convincingly establishes the compensable residual consequences and no further evidentiary clarification is required. Complaints lacking natural causation, or, in the case of psychological sequelae, adequate causation, do not give rise to liability of the accident insurer. Where the evidentiary basis is complete, a request for an additional expert opinion may be refused; the pension level, integrity compensation, and termination of benefits are then confirmed (consid. 2).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_116/2007

Urteil vom 22. Juni 2007
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Meyer U.,
Gerichtsschreiber Maillard.

Parteien
A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin Elda Bugada Aebli, Bahnhofplatz 9, 8001 Zürich,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern.

Gegenstand
Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 9. Februar 2007.

In Erwägung,
dass der 1952 geborene A.________ am 8. Februar 2000 und 20. Mai 2003 Unfälle erlitt, wofür die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) zunächst die gesetzlichen Versicherungsleistungen erbrachte,
dass die SUVA mit Verfügung vom 29. Januar 2003 (bestätigt durch Einspracheentscheid vom 22. September 2003) A.________ für die Restfolgen des ersten Unfalles eine Rente von 14% sowie eine Integritätsentschädigung von 5% zusprach, während sie für den zweiten Unfall ihre Leistungen mit Verfügung vom 3. März 2004 (bestätigt durch Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2005) einstellte,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die gegen die beiden Einspracheentscheide erhobenen Beschwerden vereinigte und mit Entscheid vom 9. Februar 2007 abwies,
dass A.________ mit Beschwerde beantragen lässt, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids, der Einspracheentscheide und der Verfügungen sei die SUVA zu verpflichten, die bleibenden Unfallfolgen medizinisch umfassend durch unabhängige Fachärzte abklären zu lassen und hernach über die gesetzlichen Leistungen (Taggelder, Erwerbsunfähigkeitsrente und Integritätsentschädigung) neu zu verfügen, und ihm seien die Kosten für das private Ergänzungsgutachten von Prof. Dr. med. E. S.________ vom 16. Dezember 2003 in der Höhe von Fr. 1620.- zu ersetzen,
dass die SUVA Abweisung der Beschwerde beantragt und das Bundesamt für Gesundheit auf eine Vernehmlassung verzichtet,
dass das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG) am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205 und 1243) und der angefochtene Entscheid nachher ergangen ist, weshalb die Eingabe als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegenzunehmen sowie zu erledigen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG),
dass die Vorinstanz in einlässlicher und überzeugender Würdigung der medizinischen Akten dargelegt hat, dass einzig noch die vom ersten Unfall herrührenden Beschwerden im linken Kniegelenk adäquate Unfallfolgen darstellen, die SUVA hingegen für die Schulter- sowie Rückenbeschwerden mangels natürlichem und für die psychischen Beschwerden mangels adäquatem Kausalzusammenhang nicht einzustehen hat,
dass das kantonale Gericht ebenso zutreffend erwogen hat, dass der Beschwerdeführer wegen der Unfallfolgen im linken Knie hinsichtlich kniebelastender Tätigkeiten eingeschränkt ist, in sitzenden und leichten wechselbelastenden Tätigkeiten hingegen zu 100% einsatzfähig wäre,
dass sämtliche vom Beschwerdeführer dagegen erhobenen Vorbringen, welche grösstenteils bereits im angefochtenen Entscheid schlüssig entkräftet wurden, an diesen Schlussfolgerungen ebenso wenig etwas zu ändern vermögen wie die Ausführungen im neu aufgelegten Bericht des Prof. Dr. med. S.________,
dass ergänzend zur vorinstanzlichen Begründung, auf die verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), festzustellen ist, dass das multidisziplinären Gutachten der medizinischen Begutachtungsstelle vom 27. August 2004, welches der Beschwerdeführer im ebenfalls vor Bundesgericht hängigen Beschwerdeverfahren in Sachen berufliche Vorsorge auflegen lässt, die Schlussfolgerungen des kantonalen Gerichts klar bestätigt,
dass damit sowohl die Höhe der Invalidenrente und der Integritäts-entschädigung als auch die Einstellung der Leistungen für den zweiten Unfall nicht zu beanstanden sind,
dass unter diesen Umständen auch kein Anlass für die Einholung ei-nes Gutachtens besteht,
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit zugestellt.
Luzern, 22. Juni 2007
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

accident insurancecausal linkmedical evidenceinvalidity pensionintegrity compensationexpert opinionbenefits terminationsimplified procedurecourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the cantonal court correctly held that only the left-knee complaints were accident-related and that no further natural or adequate causal link existed for shoulder, back, and psychological complaints.

Extrahierter Entscheid

The cantonal court's assessment was upheld; only the knee complaints remained compensable.

Extrahierte Begründung

The medical records convincingly showed that only the first accident caused compensable knee complaints, while shoulder and back complaints lacked natural causation and psychological complaints lacked adequate causation.

Kernrechtsfrage

Whether the claimant was entitled to a new comprehensive medical assessment by independent specialists.

Extrahierter Entscheid

No further expert opinion was required.

Extrahierte Begründung

The existing medical evidence, including the multidisciplinary report relied on by the cantonal court, already clearly confirmed the decisive findings.

Kernrechtsfrage

Whether the awarded invalidity pension and integrity compensation, and the cessation of benefits for the second accident, were unlawful.

Extrahierter Entscheid

The awarded pension, integrity compensation, and benefit cessation were not objectionable.

Extrahierte Begründung

Given the established medical and causal findings, the pension level, integrity compensation, and stopping benefits for the second accident were correct.

Kernrechtsfrage

Whether the respondent had to reimburse the cost of the private supplementary expert report.

Extrahierter Entscheid

The reimbursement request was rejected together with the appeal.

Extrahierte Begründung

Because the appeal failed and no further evidentiary step was necessary, there was no basis to order reimbursement.

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