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8C_1023/2012 ΓÇó Non-entry for insufficiently reasoned social insurance appeal
8C_1023/2012Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung27.12.2012Dismissed
The appellant challenged a cantonal disability insurance judgment, but the Federal Supreme Court held that the appeal did not meet the minimum requirements of Art. 42 BGG. The filing contained no sufficient request and did not address the cantonal court's reasoning, in particular on the pension start date and third-party payment. Because no valid appeal was filed, the Court did not enter into the matter under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. In view of the circumstances, no court costs were imposed.
Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; formal requirements of an appeal and non-entry due to insufficient reasoning. A federal appeal must contain specific requests and a concise, reasoned challenge to the contested decision; mere dissatisfaction is insufficient. The appellant must engage with the decisive considerations of the lower court and indicate precisely how law was violated. If these minimum requirements are manifestly lacking, the appeal is inadmissible and may be dealt with by non-entry in simplified procedure under Art. 108 BGG. Prior warning as to formal defects may be relevant in assessing the obviousness of the deficiency. Costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.
{T 0/2}
8C_1023/2012
Urteil vom 27. Dezember 2012
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.
Verfahrensbeteiligte
G.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle Bern,
Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. November 2012.
Nach Einsicht
in die Beschwerde der G.________ vom 17. Dezember 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 9. November 2012,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person konkret mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt (BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176, 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),
dass die Beschwerde diesen Mindestanforderungen offensichtlich nicht gerecht wird, da sie kein rechtsgenügliches Begehren enthält und sich die Versicherte nicht in konkreter Weise mit den Erwägungen der Vorinstanz, insbesondere bezüglich des verfügten Rentenbeginns sowie der angeordneten Drittauszahlung, auseinandersetzt und namentlich weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht im Sinne von Art. 95 f. BGG Recht verletzt bzw. - soweit überhaupt beanstandet - den Sachverhalt gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG qualifiziert unrichtig oder als auf einer Rechtsverletzung beruhend festgestellt haben sollte,
dass deshalb kein gültiges Rechtsmittel eingereicht worden ist, obwohl das Bundesgericht die Versicherte auf die Formerfordernisse von Beschwerden bereits in einem früheren Verfahren (8C_259/2010; Urteil vom 14. April 2010) hingewiesen hat,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 27. Dezember 2012
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Ursprung
Der Gerichtsschreiber: Batz